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Thailand

 

Das erste was den meisten einfällt, wenn sie die Begrifflichkeit Thailand vernehmen:Sie konzipieren ein Bild vom Sextourismus, touristischen Hochburgen und überfüllten Stränden.

Oder konnte der Film „The Beach“ auch ein anderes Image verschaffen? – Ist er eine Fiktion oder repräsentiert er längst vergangene Zeiten vor dem Massentourismus?

 

Bei unseren Reisen kam bisher noch nie Thailand in Betracht.

Es ging sogar soweit, dass wir bewusst die Reisen nach Thailand verweigerten.

 

(Ich möchte diese Sätze nicht falsch verstanden wissen, jeder nach seiner Philosophie – solange es erlaubt ist.)

 

Wir wollten nach Indien.

Da wir aber immer kurzfristig buchen und Murphy wieder einmal zuschlug, gab es keine preiswerten Flüge nach Indien.

Nach langem hin und her, wurde uns die Gegend um Krabi empfohlen. (Hiermit vielen Dank noch einmal an Jana.)

OK, dass Krabi in Thailand liegt, die Information lag uns vor.

Wo aber genau? Und ähnelt die Gegend jener um Hua Hin / Cha-Am oder Pattaya?

Ein Gang in den Buchhandel und ein Blick in einen Reiseführer (natürlich einer von Reise Know How) gab uns Aufschluss und uns eine Trendwende.

 

Dies alles spielte sich vor drei Jahren ab.

 

Nun ist es 2:45 Uhr und wir schreiben den 18. Oktober des Jahres 2008.

 

Nach einem langen Arbeitstag verabschiedeten uns Freunde, welche für eine Stunde vorbei kommen wollten (Grüße an Ute und den Bären).

Dass diese Verabschiedung bis fast ein Uhr gehen sollte, ahnte man vielleicht.

 

Nach knapp zwei Stunden Schlaf starteten die Vorbereitungen zur nun vierten Reise in diese Gegend.

 Im Gegensatz zum Bericht über Argentinien möchte ich diesmal kein Tagebuch wiedergeben. Dafür haben wir in den vergangenen Reisen zu viele Eindrücke gesammelt, welche ich den interessierten Leser nicht vorenthalten möchte.

Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, den Bericht nach den verschiedenen Reisetipps zu gliedern.

  

Thailand,

 

das bis 1939 (und für eine kurze Zeit nach dem zweiten Weltkrieg bis 1949) Siam hieß, ist der einzige Staat Südostasiens, der dem Kolonialismus trotzen konnte.

Aus diesem Grund wurde der Name „Thailand“ angenommen, was gemäß einer beliebten Volksetymologie „Land der Freien“ bedeutet.

 

Das Königreich grenzt an Myanmar (auch als Birma oder Burma bezeichnet), Laos, Kambodscha, Malaysia, dem Andamanischen Meer (Teil des Indischen Ozeans) und dem Golf von Thailand (Teil des Pazifiks).

Insgesamt erstreckt sich Thailand über eine Fläche von 513.115 Quadratkilometern, wovon über 60.000 Quadratkilometer als Nationalpark oder Wildschutzgebiete deklariert werden. Hinzu kommt der Meerespark / Nationalpark mit mehr als 6000 Quadratkilometer Meeresfläche und Inseln.

       

 

      

Süd-Thailand

 ist eine Region in Thailand, welche alle Provinzen südlich des Isthums von Kra auf der Malaiischen Halbinsel umfasst.4 

Im Westen fallen steilere Küsten in den indischen Ozean ab, während die Ostküste flacher ist und von Flüssen durchzogene Tiefebenen aufweist.

 

Süd Thailand besteht aus 14 Provinzen:

Chumphon, Krabi, Nakhon Si Thammarat, Narathiwat, Pattani, Phang Nga, Phatthalung, Phuket, Ranong, Satun, Songkhla, Suat Thani, Trang und Yala.

 

Auf Grund unserer kurzen Aufenthaltsdauer, haben wir uns auf einige wenige Provinzen beschränkt und diese Gebiete und Highlights intensiver erlebt.

 

Als Ausgangspunkt unserer Exkursionen diente uns der Verwaltungsbezirk Amphoe Mueang Krabi (oder auch Krabi)4.

 

Krabi ist eine Provinz im Südwesten Thailands, ungefähr 800km von Bangkok entfernt, welche mit knappen 400.000 Einwohnern, verteilt auf 4709 Quadratkilometern eine recht geringe Bevölkerungsdichte aufweist.

Im wesentlichen lebt die Bevölkerung von der Landwirtschaft und vom Fischen.

 

Zum Landkreis Mueang Krabi gehören neben der vielen kleinen Inseln auch das Phi-Phi Archipel.

 

Beeindruckend ist aber die Landschaft.

Bizarre Felsformationen, eine über aus üppige Vegetation und wunderschöne Strände bestimmen das Bild.

Das schöne ist, dass sich dieses Bild auf den 132 vorgelagerten Inseln in der Andamanensee fortsetzt.

    
  

Ao Nang (Ao Phra Nang)

Eine Zeitreise in das Jahr 1982:

Wir fliegen zum Airport auf Phuket, da Krabi noch keinen besitzt, und fahren die Straße Richtung Krabi um dann an der Kreuzung Richtung Ao Nang einen Bus zu nutzen.

 

Es wird knapp, wenn wir diesen Bus nicht erreichen, müssen wir eine andere Alternative finden, da nur ein Bus am Tag fährt.

Aber alles läuft wie geplant, wir haben sogar noch etwas Zeit.

Den letzten Tag und die ganze Nacht hatte es geregnet. Dies ist ziemlich untypisch für Thailand, normalerweise gibt es kurze und kräftige Regenschauer.

Der Nebel der am Boden, auf den Feldern und zwischen den Bergen hängt zeugt von diesem Wetterkapriolen. Es sieht mit der aufgehenden Sonne phantastisch aus, aber lässt uns vermuten, dass sich der Weg nach Ao Nang verlängern wird.

 

Meinen Gedanken nachhängend registriere ich erst recht spät den herannahenden Kleinbus, es bleibt aber immer noch Zeit genug und 5 Minuten später befinden wir uns auf der letzten Etappe zu unserem Ziel.

Wir bewegen uns im Schneckentempo vorwärts. Dies ist einerseits den schlechten „Straßen-„ bedingungen und andererseits dem letztem Regen zu verdanken.

Es gibt aber nur diesen einen Weg, eher ein Dirt Track, nach Ao Nang.

Nach reichlichen drei Stunden Fahrt (zwanzig Jahre später wird man nur noch eine halbe Stunde benötigen) erreichen wir unser Ziel.

Ein Paradies.

 

Wir sitzen am Strand, genießen die Abgeschiedenheit und Ruhe, welche uns in den letzten Monaten in Deutschland verfolgten.

Dies, das angenehme Klima und ein wunderschöner Blick auf das Meer mit seinen vorgelagerten Inseln hat die relativ komplizierte Anreise gerechtfertigt.

Unsere Gedanken werden klarer und fassen wieder Formen.

Das Leben könnte so einfach sein:

Ein Miteinander der Menschen. Kein Schein und Sein. Kein Neid, Hass und Missgunst. Das Schätzen auch „kleiner“ Dinge und Sachverhalte. Der Genuss der Glücksgefühle.

Hier wird einem das deutlich!

 

     

 

Gerade in den Träumen versunken, werden wir von einer Frau angesprochen. Es ist Wanna Schneidegger née Raiyai, welche mit ihren Eltern und ihren fünf Brüdern in einem der drei Häuser lebt. (Abgesehen von einigen Häusern im Landesinneren, welche reichere Farmer beherbergen.)

Sie lädt uns zu sich ein.

Es gibt noch kein Strom und auch kein fließend Wasser, aber wir haben das Paradies gefunden.

Stunden später liegen wir in unseren Hängematten, betrachten am Horizont den Sonnenuntergang, welcher die Silhouette der Felsformationen auf den vorgelagerten Inseln richtig zur Geltung bringt und strahlen uns an.

Kann das Leben schöner sein?

 

So, oder so ähnlich könnte es sich zugertragen haben.

 

Seit dem ist viel geschehen:

 

Ein in Thailand lebender chinesischer Geschäftsmann mit dem Namen Chuan Phukaoluan eröffnete mit Chai Dey Kayankarn, welcher von Ao Nang kam, das erste Touristen-Hotel mit dem Namen „Krabi Resort“. Der Strom für dieses Hotel wurde noch mittels eines Generators erzeugt.

Weitere Hotels folgten und Wanna eröffnete das erste Restaurant in Ao Nang.

 

Ein Lawine geriet langsam ins Rollen.

Es entstanden mehr und mehr Hütten am Strand, welche für 30-50 Baht pro Nacht an die Touristen vermietet wurden.

Somboon Ngafa, damals gerade 19 Jahre alt, eröffnete das Railay Bay Resort auf der Kokosnussfarm seines Großvaters, auf der benachbarten Halbinsel Railay.

 

Immer mehr Besucher aus den damals weiterentwickelten Umfeld hörten von dem Paradies und folgten dem Ruf.

1990 wurden die Straßen ausgebaut, fließend Wasser und elektrischer Strom wurden gelegt.

Und mit dem Bau des Flughafens in Krabi im Jahre 1997 gab es kein Aufhalten mehr für die Lawine.

  

Die immer noch recht umständliche Anreise nach Ao Nang, einige Gesetze (Eigentumsverhältnisse von Land…) und einige Bauvorschriften können wir es sicherlich verdanken, dass Ao Nang immer noch nicht seinen Charme verloren hat.

 

Wenngleich einem über die letzten Jahre hinweg der Trend nicht verborgen blieb.

Der Bauboom hält an und wir erwarten eigentlich jedes Jahr eine Explosion der Touristenmassen.

Finanzkrisen, Unruhen in einigen Teilen des Landes und Unwetter scheint diese Explosion vorerst zu verhindern, was aber den Investoren egal zu sein scheint.

Gute Hotels werden von dem neuen Eigentümer abgerissen und es entstehen neue, zum Teil nicht unbedingt architektonisch schöner und der Stadtkern vergrößert sich.

Gesetze mit Vorgaben über die Objekthöhe werden zum Teil umgangen, was größtenteils dazu führt, dass die Bauprojekte gestoppt werden.

 

Aber es lohnt sich immer noch nach Ao Nang zu reisen.

Wenn einen die zunehmende Urlauberzahl zu viel wird, kann man in die Nebensaison ausweichen oder man verlässt nur einmal die „Hauptstraße“.

 

Ich hoffe, uns bleibt dieses Paradies noch lange erhalten!!!

 

 

    

 

Eigentlich sagt man ja, dass das Ansiedeln der indischen Schneiderläden ein untrügerisches Zeichen dafür ist, dass die Zeit des Massentourismus begonnen hat.

Abgesehen davon, dass die Betreiber der Läden ein extremes Talent besitzen einem die Ruhe zu nehmen und den Nervfaktor ansteigen zu lassen, hat sich diese Theorie bisher relativiert.

Mir gab es aber zu denken, als ich dieses Jahr mehrfach Gruppen junger Engländer mit Bier in der Hand und grölender Weise Nachmittags durch Ao Nang laufen sah.

Lässt Mallorca grüßen???

Ich hoffe, es wahr eine Ausnahme und kein Indiz für die Entwicklung!

 

Wanna ist nun mit dem Schweizer Stephan verheiratet und betreiben immer noch ihr, inzwischen ausgebautes, Restaurant „Wanna´s Place“ (siehe Karte).2

 

  Anreise: 

Abgesehen davon, dass man einige Monate in Thailand verbringt und mit Nahverkehrsmittel anreist, gibt es im Wesentlichen zwei Möglichkeiten nach Ao Nang zu kommen.

 

Der eine, anscheinend einfache, besteht darin, dass man von Deutschland direkt nach Bangkok (meist Linienflug, wie Thai Airways) fliegt und von dort die 867km mit einem weiteren Flug nach Krabi überbrückt.

Seit 2006 existiert in Bangkok ein neuer Flughafen, welcher den Wechsel vom internationalen zum nationalen überflüssig macht. Das Gepäck wird damit automatisch bis Krabi gecheckt.

Von Krabi aus nimmt man einen Bus für die letzten 25km.

Der Vorteil dieser Variante besteht darin, dass ein Flug mit der Thai Airways sehr angenehm und relativ komfortabel ist.

Bei dieser Reisemöglichkeit kann es aber zu Problemen beim Rückflug kommen.

Wenn sich der Start des Inlandfluges verzögert, kann es schon einmal zu einem Trainingslauf über den großen Flughafen in Bangkok kommen.

Und das bei einem mehrfachen „Last Call“ zu seinem Flieger.

Spätestens nach einem Sprint über den halben Flughafen, der Sichtung einer gefühlten 100 Meter langen Schlange vor dem Security Check (hätten uns die netten Leute nicht vorgelassen – keine Ahnung) und der Unsicherheit - wie lange gilt der Aufruf noch, kann man das Adrenalin spüren.

 

Es gibt aber noch einen zweiten, inzwischen von uns favorisierten Weg.

Man fliegt von Deutschland mit einem Charterflug (z.B. Condor) zum Airport auf Phuket und nimmt von dort ein Bus nach Ao Nang – bzw. Krabi (Dauer rund 1 ½ Stunden, je nach Fahrer und Fahrkönnen). (Bus 160 Baht / Person nach Krabi + Baht Bus nach Ao Nang; oder 600 Baht Charter für Kleinbus.)

Diese Variante ist meist preiswerter.

 

Zeitmäßig unterscheiden sich beide Varianten kaum, da die Aufenthaltsdauer in Bangkok und der Transfer nach Krabi die längere Fahrzeit nach Phuket aufwiegt.

 

 

   

Kommt man in der Provinz Krabi auf dem Land-, Luft- oder Seeweg an, ist das erste was man realisiert die Felsformationen.

Türme von vertikalen Felsvorsprüngen, welche in unregelmäßigen Abständen aus dem Boden treten. Mal sind sie schmaler und mal etwas breiter, aber alle haben eines gemeinsam, sie bestechen durch ihren extremen Bewuchs, der die Landschaft in einem wunderbaren, satten Grün erstrahlen lässt.

Diese charakteristische, schroffe Felsformation setzt sich auf dem Wasser fort.

Doch wie konnte es zu diesem Landschaftsbild kommen?

 

Vor ungefähr 286 bis 245 Millionen Jahren befand sich der größte Teil des Südlichen Asiens unter dem Meeresspiegel.

Als das Wasser zurückgetreten ist, formten sich unter dem Druck tief in der Erde die Ablagerungen zu Kalkstein.

30 Millionen Jahre später kollidierte der indische Subkontinent durch die Kontinentalverschiebung mit Asien und so entstanden die heute so typischen Felsformationen.

Über Jahrmillionen entstanden dann durch warme und feuchte, aber auch trockene und kühlere Perioden, sowie Erosionen bizarre Gebilde und Höhlensysteme (Caves).2 

So sind die Provinzen um Krabi von diesen Felsformationen bestimmt und das Straßensystem richtet sich nach ihnen.

 

Diese wird auch in Ao Nang sichtbar.

 
 
  

Die Stadt ist im wesentlichen bestimmt aus Hotels, Souvenir- und Klamottenläden, Tour Agents, Bars und Restaurants, sowie Massage- und Beautysalons.

Die meisten Aktivitäten sind konzentriert an der Hauptstraße, vor allem gegenüber des Strandes.

Am Tage ist die Stadt relativ verträumt. Die Mehrzahl der Touristen sind unterwegs auf Touren, besuchen die vorgelagerten Inseln, sind Tauchen oder hängen am Beach von Ao Nang oder am Pool der Hotelanlagen ab.

Zum Abend hin kommt Bewegung in die Stadt, speziell an der Beachroad mit der Konzentration der Läden und Restaurants.

Hier findet man viele Besucher aus Skandinavien, England und Deutschland aller Altersklassen, welche sich kurz vor dem Zubettgehen noch vergnügen wollen.

  

    

 

Von Guesthouses, über Bad and Breakfest bis zu hochklassigen Hotels ist alles vertreten.

 

Ein von uns bevorzugtes, wenn auch nicht ganz günstiges Hotel ist das:

 Peace Laguna Resort193 Moo 2

Ao Nang Beach

Muang Krabi

Tel.: 66 75 637344-6

www.peacelagunaresort.com

      

 

Die Mehrzahl der Zimmer sind auf Bungalows aufgeteilt, welche sich meist an dem See mit der angrenzenden Lagune oder an einer Poollandschaft befinden.

Es existiert auch ein Haupthaus, weitere befinden sich gerade in der Entstehung.

Obwohl sie preiswerter sind, würde ich immer die Bungalows empfehlen.

Das Hotel ist sehr gepflegt und die Mitarbeiter sind sehr zuvorkommend.

 

In vielen Hotels wird nicht nur Frühstück sondern auch Abendbrot angeboten. Hierfür würde ich aber eines der vielen Lokalitäten des Ortes aufsuchen.

 

Vergesst McDonalds – Thailand besitzt das Fastfood Konzept schlechthin.

 

Viele Märkte und Garküchen bieten für wenig Geld leckeres Essen.

Die Speisekarte reicht von „Tom Yam“ - einer typisch thailändischen Suppenspezialität - bis zu vegetarischen Speisen.

      

 

Normalerweise besteht die Basis einer thailändischen Mahlzeit aus Reis. Es gibt aber auch viele Restaurants bei denen man den Reis extra dazu bestellen muss, falls er nicht direkt im Gericht mit involviert ist.

Weitere Hauptbestandteile sind Kokosnuss, Knoblauch und Curry, wobei man verschiedene Abwandlungen auf der Speisekarte wiederfindet.

Da sich Ao Nang direkt am Meer befindet, versteht es sich von selbst, dass es besonders empfehlenswert ist, sich dem Seefood zu verschreiben.

Auch Speisen mit Huhn und Schwein sind extremst lecker und so könnte man den ganzen Tag eigentlich nur essen.

 

Falls man unbedingt Rind essen möchte, sollte man lieber nach Argentinien reisen.

Zum Teil sind die Gerichte recht gut, aber sie unterscheiden sich extremst nach Zubereitung und noch mehr nach der Lokalität.

Abgesehen davon, bekommt man schon einen Eindruck, welche Speisen einen erwarten, wenn man sich die Rinder in der Gegend ansieht. 

 

    

Auch denen, welche den Drang nach amerikanischem Fastfood verspüren, kann geholfen werden. Ao Nang verfügt über McDonalds und Burger King, sowie diversen Restaurants mit europäischen Speisen.

 

Die meisten Restaurants befinden sich an der Hauptstraße und jedes macht Werbung für sich.

So ist es eigentlich unmöglich keins nach seinem Geschmack und Preislage zu finden.

 

Für uns hat sich nach relativ kurzer Zeit das „Tonsai“ (1) herauskristallisiert.

Es befindet sich rund 360m von der Straßeneinmündung zum Peace Laguna entfernt (vom Hotel kommend nach Rechts, auf der rechten Seite) und überzeugt durch seine gute Küche, netter Bedienung (es befindet sich im Familienbesitz) und dem sehr guten Preis – Leistungsverhältnis.

Die Gerichte liegen zwischen 80 und 130 Baht und sind typisch Thailändisch. Die Speisekarte ist in Thai und Englisch verfasst, was auch sehr hilfreich ist, da die Familie kaum englisch spricht.

Leider gibt es hier keine Muschelgerichte.

 

Falls man sich entscheidet die leckeren Greenshells oder Austern zu essen, empfiehlt es sich, falls man keine Möglichkeit hat sie selbst zu grillen, auf einen der Nachtmärkte zu essen.

Entweder fährt man hier nach Krabi, oder man besucht den Nachtmarkt (2) in Ao Nang.

Er befindet sich Richtung Nopharat Thara Beach gegenüber dem Krabi Resort.

 

Eine Vielzahl von „Restaurants“ wirbt hier um seine Gäste.

Die Gäste bestehen überwiegend aus Touristen, was sich im Preisgefüge ausdrückt.

Die relativ hohen Preise und die Unmenge an Besucherkapazität relativieren den Gesamteindruck, aber es schmeckt. (Vor allem die frischen Austern sollte man probieren!)

 

Wir haben oft die Möglichkeit genutzt mit unseren thailändischen Bekannten am Strand ein BBQ zu veranstalten.

Besser geht es natürlich nicht.

Zu dem Markt nach Ao Nang fahren. (Hier gibt es drei Standorte an welcher er, je nach Tageszeit und Wochentag durchgeführt wird.) Die Zutaten (Fisch, Muscheln, Schrimps, Huhn, Gemüse…) frisch kaufen, zubereiten und genießen. Perfekt!!!

 

   

Strandpartys, wie wir sie von Sri Lanka und Bali kennen, gibt es hier leider nicht, dafür kann man aber hier die Ruhe genießen.

Den Sonnenuntergang bei einem Chang Beer oder einem Glas Wein, mit leiser Chillout - Musik oder mit Freunden bei einem Getränk nachts am Strand und dem Meeresrauschen zu lauschen.

(Genial ist es nachts in Wasser zu gehen und das leuchtende Plankton zu erleben.)

 

    

Falls man nicht so sehr die Ruhe sucht, kann man zu einen der zwei Barmeilen gehen (eine befindet sich gleich neben der Zufahrtsstrasse zum Peace Laguna Resort und eine parallel zur Strandstraße links neben Burger King. Der Eingang letzterer ist relativ schwer zu finden, da er von Souvenirläden verdeckt ist, ein Hinweis ist das Animationspersonal, welches einem meist den Weg weist.

Hier kann man Cocktails zu sich nehmen, wobei die meisten sich im Geschmack ähneln und nicht wirklich vergleichbar mit den uns bekannten sind, und sich von Musik Volldröhnen lassen. Poolbillard ist meist inklusive und auch sonst versucht jede Bar die Kunden bei sich zu halten.

Dies aber meist auf einer netten Art und Weise.

 

Eine weitere Möglichkeit sich zu amüsieren sind die Bars, welche ich hier eher als Disco bezeichnet würde.

Zu dieser Kategorie gehört die „Luna Bar“, welche sich auf der linken Seite, gleich hinter der Kurve zum Nopharat Thara Beach befindet.

Da diese Bar mehr von der „typisch“ thailändischen Lebenslust geprägt ist, bevorzugten wir die einige hundert Meter (kurz vor der Strasse zum Thai Box Stadium), auf der Gegenseite befindliche Bar „Hippies“.

 

 

   

 

 

Das nette Ambiente, die täglichen Acts (Lifemusik und Feuershow) mit anschließender Disko und das Flair versöhnen für die doch „längere“ Anfahrt.

 

    

 

Da sich Ao Nang recht in die Länge zieht, ist es hier am besten sich mit einem der vielen Tuk Tuk fortzubewegen.

Dies hat den Vorteil, dass man bei Unkenntnis recht schnell am gewünschten Ziel ankommt und andererseits man sich nicht auf den Linksverkehr konzentrieren muss.

 

Wir wählten, auch auf Grund unserer vielen Touren und der gewünschten Flexibilität ein eigenes Gefährt.

 

Hier mussten wir uns zwischen Auto und Moped entscheiden.

 

Für das Auto sprach der Sicherheitsaspekt sowie der Sachverhalt, dass viele Mitreisende keine Fahrerlaubnis oder Erfahrungen im  Umgang mit Zweirädern besaßen.

Thailand hat die höchste Verkehrsunfallrate in der Welt.2

Ein gewisser Fahrstiel und das Fahren unter Alkohol sind Faktoren, welche dieses Ranking beeinflussen.

 

Wir entschieden uns aber für das Moped.

(Wobei hier der Begriff Moped, bei einem Gefährt mit einer Endgeschwindigkeit von rund 120km/h, wohl verniedlicht ist.)

Sicherlich wird ein Helm, falls genutzt, der Sicherheit in einem Auto nicht annähernd gerecht, aber die erhöhte Flexibilität (Parkmöglichkeiten, Nutzung von kleineren Wegen…) und die Möglichkeit, die Eindrücke über seine Sinne während der Fahrt aufzunehmen, gaben keinen Zweifel über die Entscheidung. Allzumal es auch in Thailand üblich ist, zu dritt auf einem Zweirad zu fahren.

 

So diente oft der Weg als Ziel.

 

Sicherlich sollte aber die Statistik und die Straßenverhältnisse, welche nicht mit denen in Deutschland vergleichbar sind, das Fahrverhalten bestimmen.

 

An den Linksverkehr gewöhnt man sich recht schnell. Allzumal auf den größeren Straßen extra Fahrspuren für Mopeds existieren.

 

Auch ist die Miete mit 200 Baht / Tag (abhängig von Dauer der Miete, wir hatten das Moped immer die ganze Zeit) eines Mopeds recht günstig.

Wichtig ist hierbei, dass eine Versicherung mit inklusive ist. Sie springt bei Schäden am Moped und Diebstahl ein (maximale Selbstbeteiligung von 3000 Baht).

 

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der Mietstation und dem Familienunternehmen „MR KORD“ (3) gemacht.

  

Da auf den Hauptstraßen oft beide Spuren mit einer Erhöhung getrennt sind, kann es vorkommen, dass einem ein Mopedfahrer auf seiner Spur entgegen kommt („Geisterfahrer“), da er nicht einige Kilometer bis zum nächsten U-Turn fahren wollte, um an der Straßeneinmündung abzubiegen. Dies ist erlaubt und die Fahrer nutzen diese Gelegenheit nur für kurze Distanzen und mit angemessener Geschwindigkeit. Wenn man dies als Tourist praktiziert, wird man aber von allen mit Lichtzeichen… hingewiesen, da sie vermuten man ist noch auf Rechtsverkehr geeicht.

Auch sollte man auf die Signale der Straße achten.

Ein langer Hupton bedeutet: Achtung! Hau ab, ich komme!

Zwei kurze Töne bedeuten: Hallo! oder Danke!

Ein kurzes Signal von Bussen oder Taxis ist geschäftlicher Natur und soll Kundschaft akquirieren.

  

    

 

    

Doch was macht man, außer die Gegend zu erkunden, in Ao Nang?

 

    

Die meisten Urlauber nutzen die Andamanensee um zu Tauchen.

 

OK, die Sichtweiten unter Wasser sind je nach Wetter und Jahreszeiten recht unterschiedlich. So kann es auch schon einmal vorkommen, dass man Sichtweiten von rund 3 Meter hat.

 

Aber es erwartet einen eine doch recht hohe Vielfalt an Unterwasserflora und –fauna.

Je nach Bedarf ist es möglich, mit einem Longtailboot die näheren Inseln zu erkunden oder mit großen Booten, bzw. Speedbooten weitere Strecken zurückzulegen.

 

Das Repartoir reicht von Seepferdchen bis zum Manta, besticht aber durch die vielen Fischschwärme.

 

Eine von mir bevorzugte Tauchschule (4) ist die von Stuart (Stu) einem Engländer und Andreas (Andy) einem Deutschen und nennt sich:

 Scuba Addicts245/5 Moo2Tambon Ao Nang

Amphur Muang

81000 Krabi

Tel.: (66) 075637394

www.scuba-addicts.com

 

    

Ein weiterer sehr beliebter Sport ist das Rockclimbing.

Hierfür muss man ein Longtailboot am Beach von Ao Nang nehmen und lässt sich nach Railay fahren.

Bis vor zwei Jahren wahren die Preise noch Verhandlungssache. Man bezahlte, je nach Verhandlungsgeschick 60 Baht pro Person, bzw. 300 Baht pro Boot.

Seit 2007 existieren am Anfang und Ende der Strandstrasse je ein Verkaufschalter einer Organisation, bei dem die Fahrkarten erworben werden (Preise hängen aus).

Es werden immer gleich Tickets für die Hin- und Rückreise verkauft.

 

Die Urlauber oder Partner jener, welche keinem Sport frönen, hängen am Strand von Ao Nang oder einen der vorgelagerten Inseln ab und lassen sich am Ende des Tages in einer der vielen Massagesalons verwöhnen. Preise von 200 – 300 Baht / Stunde machen dies nicht verwunderlich.

Wobei es hier zu beachten gilt, dass es am Strand in Ao Nang kaum Schattenspender gibt.

Die paar Bäume, welche bis zum späten Mittag noch Schatten spenden, werden durch die jeweiligen Massagesalonangestellten für „ihre“ Kunden verteidigt.

(Die Reviere sind seit diesem Jahr schon mit Plastikstühlen und Tischen bestückt. – Nicht schön am Tag, aber praktisch für unsere „Beachpartys“)

 

Oder man fährt zum Nopharat Thara Beach. Dieser ist aber noch sehr naturbelassen und noch mehr durch Ebbe und Flut bestimmt.

 

   Pro:

Ao Nang ist ein fast idealer Ausgangspunkt für Reisen zu den vorgelagerten Inselgruppen mit seinen schönen Stränden oder der Erkundung Thailands Süden.

Hier finden jene, welche keine extreme Ruhe aber auch keinen Massentourismus suchen ein ideales Zuhause.

Das Nachtleben ist nicht bestimmt von Go Go – Bars und die Stille am Strand wird noch nicht durch Jet Skis oder Bannana Boot gestört.

 Contra:

Die Entwicklung zum „Massentourismus“ lässt Grüßen.

Am Tag kann es durch die vielen Longtailboote und Mopeds zu Lärm kommen.

  

Umgebung um Ao Nang

Railay

 

 

 

  

Railay ist der Name einer langen und schmalen Halbinsel südlich von Ao Nang. (An der schmalsten Stelle kommt man von einer zur anderen Seite in Rund 8 Minuten.)

Sie ist durch spektakuläre Felsformationen mit dem Festland verbunden, welche aber Straßenverbindungen unmöglich machen.

Somit existiert als einziger Weg einer Anreise nur die Bootsverbindung und damit hat man den Eindruck, man befindet sich auf einer Insel.

Dieser positive Eindruck wird damit verstärkt, dass keine Straßen und somit auch keine Autos existieren. Auch die Gebäude sind flach angelegt.

  

Wie auf der Karte ersichtlich wird, gibt es vier Strände.

Wobei die schönsten Phra Nang Beach und Railay Beach West sind.

Wenn man bei Ebbe am Ao Ton Sai ist, sieht man die vorgelagerten Felsstrukturen und es ist nur noch möglich, in einer Art Kanal mit dem Longtailboot zum Beach zu kommen. Der Strand ist aber OK. Ein Highlight sind die Rockclimber direkt am Strand.

Der Name Railay Beach East ist irreführend - hier findet man keinen eigentlichen Strand und er Abschnitt ist bestimmt durch Mangroven.

Diese Gegend wird auch als „Beach Door“ von Railay bezeichnet.

Hier werden die Hotels beliefert und der Beach dient als Pier für die Taxiboote nach Krabi Town und Ao Nam Mao.

 

Ein Besuch der Halbinsel lohnt sich auf jeden Fall.

Ich würde eine Tagestour empfehlen und diesen Tag nutzen, die Insel zu erkunden.

 

Wenn man von Ao Nang kommt, bietet es sich an das Longtailboot nach Phra Nang Beach zu nehmen.

Dort hat man südöstlichem Ende den Phra Nang Cave.

 

Es existieren mehrere Legenden um diese Höhle.

 

Eine besagt, dass in dieser Höhle die Prinzessin Nang ihrem irdischen Geliebten ein Kind geboren haben soll.

 

Eine andere handelt von Drachen:

Vor langer Zeit lebte in dieser Höhle ein wunderschönes Mädchen mit dem Namen Nang.

Eines Tages kam ein Reisender namens Nak Yai aus einem fernen Land um sie zu besuchen. Er hatte von ihrer Schönheit erfahren. Als er Nang erblickte, übertraf ihre Schönheit seine Vorstellung, er verliebte sich sofort in sie und bat sie, ihn zu heiraten.

Ihr Vater stimmte dem zu und ein Hochzeitstermin wurde vereinbart.

Viele Gäste versammelten sich vor der Höhle, es sollte eine große Feier werden.

Als Nak Yais guter Freund Nak Lek, ebenfalls ein Gast der Feier, Nang erblickte, verliebte er sich ebenfalls in das Mädchen und wollte sie ebenfalls heiraten.

Die Freunde wurden sehr schnell wütend, verwandelten sich in Drachen (Nak bedeutet in der Thai Sprache Drachen) und kämpften gegeneinander.

Sofort geriet die Feierlichkeit in ein Durcheinander aus Staub und Blut, gepaart mit heftigem Lärm.

Diese Geschehnisse störten den heiligen Mann Toromai, der sich auf dem Berg befand und meditierte.

Er wurde böse und schrie hinaus:

„Ihr sollt alle zu Stein verwandelt werden und in tausend Stücke zerbrechen.“

Und so geschah es.

Die Landschaft änderte sich für immer.

Der Kopf von Nak Yai flog weit weg und bildet nun den Berg Phanom Bencha und der Körper ist Ko Yao. Ein anderer Berg in Nong Thaleh besitzt den Namen Ngorn Nak (Mähne des Drachens) und die Inseln Poda, Yawasam und Yawabon sind Namen einiger Hochzeitsgäste.2

Was wir als „Tham Phra Nang“ kennen, ist Nangs Höhle, ihr Wohnort.

Sie beschützt die Fischerleute und die ortsansässigen Thais bringen ihr Speisen, um ihr zu danken und ihren Segen zu erhalten.

 

Der Phra Nang Cave ist bestimmt von aus Holz gefertigten Phallussymbolen.

Woher sie genau kommen, scheint nicht ganz klar zu sein.

Einige meinen, dass sie von den ortsansässigen Fischern geopfert werden, um den Segen von Nang zu erhalten.1

Anderen ist der Ursprung unbekannt, sie sollen vor langer Zeit von Outsidern gekommen sein.

 

Auf jeden Fall wird an den Spirit geglaubt und bevor die Fischer für größere Touren auf das Meer fahren, beten sie zu ihr.

   

Schön sind die links neben der Höhle befindlichen Felsformationen.

 

Folgt man dem ausgeschilderten Weg zum Railay Beach East, findet man auf der Hälfte der Strecke auf der linken Seite ein „Wartehäuschen“.

Direkt gegenüber befindet sich der Aufstieg zum Viewpoint und zur Lagune. (Seit diesem Jahr ist ein Schild, welches bei der Orientierung hilft. Anderenfalls erkennt man den Aufstieg nur an einem Seil, welches zur Unterstützung des Aufstieges helfen soll.) 

    

Sollte man zum Viewpoint oder gar zur Lagune?

 

Sagen wir mal so:

Ungefähr 5 Prozent der Besucher Railays suchen und finden den Aufstieg. Von denen lässt sich rund die Hälfte vom „Weg“ abschrecken. Der Rest geht zum Viewpoint und von denen, welche auch zur Lagune wollen, kehren noch einmal 80 Prozent um.

D.h. im Klartext die Tour ist machbar, man sollte sie aber nicht unterschätzen. (Klettereinlagen sind unumgänglich.)

Aber der Blick auf die Halbinsel ist den Aufstieg wert!!

 

Da die Lagune keinen Beach hat, ist sie nicht so spektakulär, aber die Natur ist phantastisch.

Wer ein wenig Ruhe und Abwechslung sucht, ist hier richtig – sportlich sollte man aber auf jeden Fall sein!

 

Wenn man sich zu der Tour entscheidet, sollte man folgendes beachten:

 

-         Richtige Kleidung, d.h. alte Sachen und definitiv keine Flip Flops. (Die Erde ist rot/braun und schwer aus den Sachen zu entfernen. Ich bin darum nur mit Shorts und Barfuss [empfehlenswerter sind hier feste Schuhe, welche auch dreckig werden können] unterwegs gewesen.)

-         Regen erschwert den Auf- und Abstieg und es wird unumgänglich, dass die Sachen noch dreckiger werden. D.h. lieber trockene Zeiten nutzen.

-         Es kann sein, dass Euch ein Regenschauer erwischt. Da kaum Unterstellmöglichkeiten vorhanden sind, ist eine wasserdichte Tasche/Rucksack für Kameras … vorteilhaft.

-         Der Boden und die Felsen können sehr glatt sein, damit ist der Ab- und Aufstieg nicht ungefährlich.

-         Die Lagune enthält Salzwasser und ist mit dem Meer verbunden. Ihr solltet während der Flut die Lagune besuchen, so könnt ihr baden gehen und euch abkühlen.

 

Falls ihr euch entscheidet, nicht zum Viewpoint, bzw. zur Lagune zu gehen – oder wenn ihr von der Tour zurück kommt, geht ihr weiter zur Railay Beach East.

 

 

    

 

Am „Strand“ angekommen, findet ihr einige Meter rechts ein Trainingsspot für Rockclimber.

Anderenfalls folgt ihr dem Strand nach links und dann kurz vor dem Ende des Strandes dem Hinweisschild zum "Phra Nang Nai Cave" (oder auch Diamand Cave). Die 20 Baht Eintritt sind auf jeden Fall gerechtfertigt. Die Kammern sind durch wunderschönen glitzernden Kalkstein- und Quarzformationen gekennzeichnet – der Name macht dem Cave alle Ehre.

 

    

 

Nach der Besichtigung gibt es zwei Möglichkeiten, einen Weg über den Berg zum Ao Ton Sai oder etwas den Strand zurück gehen und durch die Hotelanlage zum Railay Beach West.

 

    

Ich würde letztere Möglichkeit wählen und an einen der Beach-Restaurants oder am Strand entspannen.

 

     

Am nördlichen Ende des Railay Beach West befindet sich ein Übergang zum Ao Ton Sai. (Manche nutzen die Ebben um die Felsformationen auf der Wasserseite zu umgehen. Ich empfehle den Landweg.)

Er ist schwer zu finden.

Ein Seil, rund zwei drittel des Strandes vom Wasser entfernt, ist der einzige Hinweis.

Der Übergang ist recht einfach und nur die ersten drei Meter des Aufstieges sind komplizierter, aber nicht bezeichnend für die Tour.

 

Ao Ton Sai ist bekannt für seine Rockclimber. Am südlichen Teil des Strandes befinden sich hervorragende Trainingsmöglichkeiten.

Sonst ist dieser Bereich der Insel geprägt vom Flair der „Aussteiger“.

 

Von hier aus kommt man auch zurück nach Ao Nang.

 

   Pro:

Für Rockclimber perfekt – den Spot vor der Haustür.

Keine Straßen und somit keine Mopeds und Autos.

Ao Ton Sai – noch etwas für Aussteiger (hier beziehen noch einige ihre Bungalows für mehrere Monate – spezieller Deal mit den Eigentümern.)

Meines Erachtens überwiegend junge Leute.

 

 Contra:

Wenn man kein Taucher oder Rockclimber ist, kann es langweilig werden – es gibt nur den Strand.

(Wobei Railay East nicht unbedingt schön ist und stark von Ebben und Flut bestimmt wird. Die Weststrände können, je nach Saison, durch Islandhopper überlaufen sein.)

Mir existieren auf zu engem Raum zu viele Übernachtungsmöglichkeiten, welche zum Teil auch schon etwas teurer sein können.

Da alle Nahrungsmittel und Getränke auch mit dem Boot nach Railay geschafft werden müssen, sind die Preise entsprechend angehoben.

Es ist schwer bis unmöglich die Einheimischen kennen zu lernen.

Um sich andere Gebiete Thailands anzusehen, muss man immer das „Island“ verlassen und dies ist, wie bereits erwähnt, nur mit dem Boot möglich.

 

Gastropod Fossil

Auch bekannt als Shell Fossil ist nicht sehr spektakulär und wenn man am Wasser ankommt, scheint es, als legen nur große Steinplatten im Wasser.

Erst beim näheren Betrachten, wird ersichtlich, dass diese Steinplatten Tausende von kleinen fossilen (Süßwasser) Schnecken einschließt. Diese Platten sind bis zu 40cm dick und zum Teil bis 40 Millionen Jahre alt.2

    

Falls man interessiert ist und die Tafeln nicht ausreichen, kann man weitere Informationen in dem kleinen Besucherzentrum erhalten.

 

 Fazit: 

Da die Fossil Beach nicht weit von Ao Nang entfernt ist, kann man sich ihn schon einmal ansehen. Allzumal es weltweit nur zwei weitere Shell Fossils existieren, in Chicago (USA) und in Japan.

Ich empfehle den Beach kurz vor Sonnenuntergang zu besuchen, da man dann den Besuch mit einem phantastischen Blick beenden kann.

 

 Anreise: 

Auf dem Weg von Ao Nang nach Krabi der Straßenausschilderung folgend nach rechts abbiegen und dem Straßenverlauf bis zum Ende folgen.

 

Ban Sai Thai Tempel

Wenn man der Straße aus Ao Nang Richtung Krabi Town und dann der Straße Nathai Road (zweite nach rechts abbiegende HauptStraße, rund 4km vom Strand) folgt, kommt man zu einer Straßeneinmündung.

Weiter auf der 4034 Richtung Krabi Town fahren und man findet auf der linken Seite den imposanten schlafenden Buddha des Sai Thai Tempels.

 

 

      

 

Rechts neben der Buddhafigur setzt sich die kleine Tempelanlage fort.

Hier gibt es die Möglichkeit einigen Stufen folgend, ältere Teile der Anlage, welche sich auf einer Anhöhe im Wald befinden, zu betrachten.

Ab und zu wird man von den dort lebenden Mönchen zu einem Smaltalk eingeladen. Leider wird diese Kommunikation oft von mangelnden Thai Kenntnissen begrenzt.

 

Island hopping

Wie schon erwähnt, zeichnet sich die Küste vor der Provinz Krabi dadurch aus, dass viele Inseln dem Festland vorgelagert sind.

 

 

 

 

Zum Teil sind sie sehr klein. Jene aber, welche etwas größer sind und einen Strand besitzen, ziehen die sonnenhungrigen Touristen wie ein Magnet an.

Besonders hervorzuheben sind dabei die Inseln Chicken Island, Ko Poda, Ko Tub  und Ko Mor.

Sie sind charakteristisch durch ihre dicht bewachsenen Felsmassive, welche zum Wasser hin von feinen, weißen, mit Kokospalmen bewachsenen Stränden umsäumt werden.

Da sie sich nur rund 10km südlich von Ao Nang befinden und so in rund 20 Minuten mit einem Longtailboot zu erreichen sind, ist es nicht verwunderlich, dass vor allem in der Hochsaison viele Urlauber die Inseln besuchen, um im türkisen Wasser zu Baden oder zu Schnorcheln.

 

Von weitem ist Chicken Island (Ko Gai) am markantesten. Eigentlich hieß die Insel Ko Hua Kwan, wurde aber durch die Touristen immer nach ihrer Form (die Felsformation ähnelt einem Huhn) benannt und hat nun diesen Namen beibehalten.

 

    

Die beiden kleineren Inseln Ko Tun und Ko Mor sind bekannt für ihre Sandbank, welche es einem bei Ebbe erlaubt, von der einen zu der anderen Insel zu gehen.

 

Und auf Ko Poda findet man das klassische Fotomotiv – den markanten vorgelagerten Felsen, welcher gerne in Verbindung mit einem Longtailboot abgelichtet wird.

  

    

Vorgelagerte Inseln

 

Die gerade beschriebenen Inseln befinden sich in unmittelbarer Nähe von Ao Nang.

 

Wenn man etwas Zeit mitbringt, sollte man auch die Inseln besuchen, die etwas weiter entfernt sind.

Früher wurde die Touren auch mit dem Longtailboot angeboten.

Sicherlich sind diese - preislich gesehen - günstiger. Aber nicht nur der lange Anfahrtsweg, sondern auch die Risiken bei einem Wetterumschwung sollten einen von dieser Entscheidung abhalten.

Am besten man bereist die Inseln mit einem Speedboot.

Man bekommt diese Tagestouren schon für rund 20 Euro, sitzt dann aber zum Teil zusammengepfercht mit 20 bis 30 weiteren Urlaubern auf dem Boot und ist im Tagesablauf auch von ihnen abhängig.

Hier empfiehlt sich, je nach Anzahl der Freunde, ein Boot zu chartern.

Dies ist zwar teurer, je nach Strecke ~ 200 Euro für das Boot, man kann aber die Tour individuell mit dem Bootsführer absprechen und den Ausflug besser genießen.

Agenturen, welche diese Touren anbieten findet man zu Hauf in Ao Nang. Wir haben gute Erfahrungen mit Orchid Travel von Orchid Bungalows gesammelt.

 

Man muss bei diesen Reisen beachten, dass die Inseln sehr bekannt sind und auch Touristen von den umliegenden Gegenden (Phuket, Phang Na, Ko Lanta) anziehen. Dazu kommt, dass einige Inseln auf Grund ihrer Größe auch bewohnt sind und Hotels vorweisen.

Dementsprechend können die Inseln sehr überlaufen sein.

 

Die Phi Phi Islands und Bamboo Island befinden sich im Süden von Ao Nang.

Hong Island, James Bond Island und Muslimen Inseln gehören zu einer Inselgruppe, welche sich im Nordwesten von Ao Nang befindet.

Diesbezüglich würde ich auch die Touren staffeln.

Phi Phi Islands (Phi Phi Don; Phi Phi Leh)

Ko Phi Phi gehört zu einer Gruppe von sechs Inseln, welche auch als Juwelen der Andamanensee bezeichnet werden. Sie gehören zum Nopparat Thara – Mu Ko Phi Phi National Marine Park und sind rund 40km von Ao Nang entfernt.2

Von den sechs Inseln Phi Phi Leh, Phi Phi Don, Ko Yung, Bamboo Island, Bida Nok und Bida Nai ist nur Phi Phi Don bewohnt.

 

 

    

 

Phi Phi Don besteht aus zwei großen Bergformationen, welche durch eine schmale Landzunge verbunden sind. Hier, zwischen zwei Stränden, befindet sich Ton Sai Village - das Haupttouristenzentrum.

Die Insel wurde am 26. Dezember des Jahres 2004 durch den Tsunami sehr in Mitleidenschaft gezogen, rund 70 Prozent des Gebietes wurde zerstört und Hunderte von Menschen verloren ihr Leben.

Vieles wurde aufgebaut und nun ist die Insel wieder gekennzeichnet durch ihre Hotels, Restaurants, Shops und Tauchschulen. Fähren von Krabi Town, Ao Nang, Phuket und Ko Lanta verkehren täglich und bewältigen den Ansturm der Touristen.

 

    

Schöner ist die Schwesterinsel Phi Phi Leh südlich von Phi Phi Don.

Die Maya Bay besticht durch ihren puderfeinen, weißen Strand.

Hier wurde 1999 der Film „The Beach“ gedreht und seither hat dieser Strand an Popularität gewonnen. Wobei „gewonnen“ hier nicht wirklich der richtige Ausdruck ist. Durch die extremen Touristenmassen (zum Teil wurden schon bis zu 50 Boote an der Bay gezählt) hat der Strand leider an Charme verloren.

  

Bamboo Island

Bamboo Island oder auch Ko Phai befindet sich mit der Insel Ko Yung (Mosquito Island) im Norden von Phi Phi Don und kann sich auch schöner Strände rühmen.

Hier gibt es sogar die Möglichkeit zu Campen, um die Ruhe nach dem Verschwinden der Touristenmassen zu genießen, denn außer der Park Ranger Station gibt es hier keine Häuser.

Falls man hier campen möchte, sollte man statt dem Speedboot die Fähre nach Phi Phi Don nehmen und von dort mit einem Longtailboot zur Insel übersetzen.

Bitte Essen und Getränke nicht vergessen!

  

Wenn man nur einen Tag Zeit hat oder eben nur eine Tour unternehmen möchte, würde ich die Inseln im Nordwesten Ao Nangs empfehlen:

Hong Island

Die Insel Ko Hong gehört zum Tharnbok Khorani National Park, ist rund 25km von Ao Nang entfernt und man benötigt mit dem Speedboot rund 20 Minuten um zu ihr zu gelangen.

Die Insel besticht durch schöne Strände, versteckten Lagunen und ihre Tierwelt.

 

    

Die Inselgruppe ist nach einer Besonderheit benannt worden.

In der Mitte der Insel befindet sich eine Lagune, ein Zimmer oder auch auf Thai „Hong“, in welches man nur durch eine schmale Durchfahrt (bei Flut) einfahren kann.

Ideal wäre es, wenn sich in dieser Lagune ein Strand befinden würde, dann könnte man wirklich denken, dass hier „The Beach“ gedreht wurde.

 

Um zum Strand von Hong Island zu kommen, verlässt man die Lagune und fährt zur Außenseite der Insel.

Der Hauptstrand von Ko Hong ist wunderschön, lange weiße Strände, viel Kleinfisch im türkisen Wasser und Riesenwarane, welche meist zur Mittagszeit aus dem Unterholz kommen.

Ein „Muß“ auf dieser Tour.

  

James Bond Island

Die Insel mit dem eigentlichen Namen Khao Phing Gan (oder auch Khao Phingan, oder Khao Phing Kan), erhielt ihren Zweitnamen durch den James Bond Film “The man with the golden gun“.

Der Insel vorgelagert ist der wohl bekannteste, meist fotografierteste und markanteste Fels Thailands, der Khao Tapu – der Nagelberg.

Die Insel bestand ursprünglich aus einem großen Felsen, welcher in zwei Teile zerborsten ist. Die kleinere ist heruntergerutscht und die größere scheint sich zur Seite zu lehnen.

Khao Phing Gan mit grün bewachsenen, bis zu 300 Meter senkrecht aufsteigend, von Höhlen und Grotten durchlöcherten Felsen gehört zum Nationalpark Ao Phang Nga. 4

 

Auf Grund ihrer Popularität wird die Insel täglich von Hunderten von Touristen besucht. Dementsprechend befinden sich neben der Anlegestelle der Boote jede Menge dicht aneinandergereihte Souvenirläden.

Um den Mengen an Besuchern und den Händlern Herr zu werden, soll die Insel durch Aufschüttungen noch vergrößert worden sein.

 

    

Ein wenig Ruhe findet man am Beach auf der linken Seite der Insel, zu der man über in Stein gehauene Stufen gelangt.

Da man von dieser Seite keinen direkten Blick zum Nagelberg hat, ist dieser Teil nicht überlaufen und man auf Grund eines Überhanges auch die Möglichkeit sich bei Regen unterzustellen.

 

 

    

 

Ideal ist es natürlich mit dem Bootsführer zu sprechen, direkt an diesem Teil der Insel zu ankern und von dort die Insel zu begehen.

Auch wenn man von der kleinen Anhöhe, welche man überwindet, um zum Hauptteil der Insel zu kommen, einen wunderbaren Blick zum Khao Tapu hat, sollte man die paar Meter zu den Verkaufsständen gehen.

Einerseits, weil man sich hier den Khao Tapu noch einmal besser ansehen kann.

Und andererseits, weil einem sonst eine riesengroße Schieferplatte und ein kleines „Höhlensystem“ (nicht tief) mit vielen „Fenstern“ und wunderbaren Blick auf das Meer entgeht.

 

    

  

Ko Pannyi

Auf Ko Pannyi schmiegt sich ein pittoreskes, kleines Dorf an einen Kalksteinfelsen.Es wird von muslimischen Fischern bewohnt. Besonders ist an der Insel, dass sie aus Häusern und Wegen besteht, welche auf Pfählen aus Mangrovenholz stehen.

    

Selbst eine Moschee, die schon von weiten zu erkennen ist, und eine Schule befindet sich auf dem künstlichen Island.

Die Bewohner verdienen ihr Geld mit Fischen, der Herstellung von Krabbenpaste und natürlich vom Tourismus. 

Die meisten Reisegruppen machen hier ihren Stop, um den Teilnehmern in einem der vielen Fischrestaurants ein Mittagessen anzubieten. Und wenn ich hier viel schreibe, sind es viel. Ich habe noch nie so viel Bestuhlung in einem Areal gesehen. Die Preise für eine Mahlzeit sind entsprechend des Massentourismus überteuert. 

    

Wenn man durch eines der Restaurants geht, kommt man vorbei an zahlreichen Händlern zum eigentlichen Dorf.  

Khao Khian

Oder Writing Hill (Malberg), ist ein Cave, welcher über 3000 Jahre alte Höhlenmalereien von Menschen, Krokodilen, Delphinen und Haien beinhaltet. Viele Touren machen an der Insel einen kleinen Stop, um sich vom Boot aus die Höhlenmalereien anzusehen.Eine extra Anreise würde sich hier nicht lohnen.  

 Pro:

Eine zum Teil einzigartige Landschaft mit einer ausgesprochenen schönen Flora und Fauna.

 

 Contra: 

Da die vorgelagerten Inseln ein Markenzeichen für die Region um Krabi und Phang Nga ist, findet man hier selten seine Ruhe.

Es sollte einem bewusst sein, dass man immer mit Herrschaaren von Besuchern rechnen muss. (Dies hängt allerdings von der Reisezeit und der Cleverness des Bootsführers ab.)

Um auf viele der Inseln zu kommen, werden noch einmal Eintrittspreise erhoben.

 

Krabi Town

Krabi Town ist die Provinzhauptstadt des Verwaltungsbezirk Krabi. 

Die Bezeichnung „Krabi“ ist hergeleitet von dem Namen „lum pi“, einer Pflanze, welche oft in der Stadt vorkam.

Die malayischen und chinesischen Kaufleute konnten diesen Namen nicht richtig aussprechen und sagten immer „ko lo bi“, bzw. „ka lu bi“. Dieses wurde dann bald von den thailändischen Bewohnern übernommen, welche aus der ersten und letzten Silbe „krabi“ machten.6  

 

 

Die kleine, typisch thailändische Stadt, mit dem Sitz der Provinzregierung und der Banken, liegt direkt an der Flussmündung zur Andamanensee.

Dieser Fluß, der Maenam Krabi (Krabi Fluss), entspringt in den Hügeln um den Phanom Bencha.

Sein Mündungsgebiet mit den Mangrovenwäldern und Wattenmeer ist ein nach der Ramsar-Konvention geschütztes Feuchtgebiet.4 

 

    

Neben den bekannten Nachtmärkten, ist der Fluss mit seinen Mangrovenwäldern die einzigste Attraktion Krabis.

Da es in Krabi nicht viel zu tun gibt, von einigen Spaziergängen, Angel- und Kajaktouren abgesehen, dient der Ort meist nur als Transitpunkt.

 

Diese Rolle eines Anlaufpunktes als Zwischenstation hat mit der Fertigstellung des Flughafens im Jahre 1999 an Bedeutung gewonnen. Allzumal sich in Krabi, neben der Fährstation, auch der Zentrale Busbahnhof für Reisen in andere Provinzen befindet.

Dadurch legen einige Reisende in Krabi eine Zwischenstation ein, um günstig zu schlafen und zu essen.

 

 

    

 

Nur relativ wenig Besucher kommen aus den nahe gelegenen Gebieten, um auf den Morgen- oder Nachtmärkten zu essen oder zu Shoppen. (Hier befinden sich die einzigsten Einkaufszentren und Outletstores der Provinz.)

 

  Anreise:

Mit dem Moped. Krabi ist rund 17km von Ao Nang entfernt. Oder mit dem regelmäßig verkehrenden Sammelbussen.

 

 Pro:

Da Krabi noch nicht so überlaufen ist, es sind keine Strände vorhanden, ist hier vieles noch authentischer und auch preiswerter.

 

 Contra:

Kein Strand und kaum Sehenswürdigkeiten.

  

Tiger Cave Tempel (Wat Tham Seua)

Tempel, oder auch in Thai als Wat bezeichnet, findet man recht wenig in der Provinz Krabi. Eher Moscheen, da hier eine starke muslimische Population vertreten ist oder ab und zu ein chinesischer Schrein.

 

Einer der wenigen Tempel und auch einer der interessantesten und schönsten ist der Wat  Tham Seua.

Eigentlich denkt man, es handelt sich hier um eine Höhle, bzw. ein Tempel und mehr nicht.

Aber ich bin jetzt schon zum vierten mal dort gewesen und habe immer wieder neue Highlights wahrgenommen.

 Der Tempel wurde vor 30 Jahren gegründet, nachdem der Mönch Luang Por Chamnean Srilasatetho (ich hoffe, ich habe keinen Rechtschreibfehler im Namen ;o) ) in diesen Kalksteinfelsen außerhalb von Krabi Town Höhlen zur Meditation gefunden hatte.2

Der Legende nach, gesellte sich eines Tages ein Tiger zu dem meditierenden Mönch, ohne ihn anzugreifen.

Der Name Tiger Cave Temple wurde geboren.

 

Der Tempel ist, wie viele „forest“ Tempel, wie ein kleines Dorf gebaut - mit vielen Gebäuden,  Schreinen und Unterkünften für die Nonnen und Mönche, die hier leben.

Und nicht nur diese leben hier, sondern auch eine Vielzahl von Makaken (einer Affenart), welche schon zu einer Touristenattraktion mutierten.

Sie verlieren von mal zu mal mehr die Scheu vor den Menschen.

Vor den Mönchen und Nonnen haben sie Respekt, vor den Touristen aber weniger. - Kein Wunder, wenn sie von den meisten angefüttert werden. (Bitte nicht füttern! Selbst, wenn man andere Sachen aus der Tasche holen möchte, kann dies schon falsch aufgefasst werden und es wird zur Beute der Affen. – Daher auch schon einige Warnschilder.)

 

Anreise

 

Man fährt von Ao Nang Richtung Krabi Town und dann auf die 4 in den Süden, Richtung Khlong Thom (oder auch Flughafen).

Nachdem ihr an einer Schule vorbei gefahren seit, sie befindet sich auf der linken Seite, könnt ihr langsam schon (ebenfalls auf der linken Seite) den Berg erkennen. Kurz danach kommt eine Kreuzung und ein Wegweiser zum Tiger Cave Tempel oder auch Wat Tham Seua. Hier links abbiegen, dem Straßenverlauf folgen und an der nächsten Straßeneinmündung wieder links abbiegen.

  

 

 

Der „Hauptteil“ besteht aus mehreren Pagoden (einige im Bau), einem kleinen Markt und dem Tiger Cave. Nicht sehr spektakulär und von Jahr zu Jahr überlaufener.

 

Am Beginn des Hauptweges, gegenüber des Parkplatzes, befindet sich der Tiger Cave.

Man gelangt über Stufen in eine Art Gebäude. (Bitte Schuhe ausziehen!)

In diesem Gebäude befindet sich neben einer großen Sammlung an goldenen Buddhas, eine lebensechte Wachsfigur des Mönchs Luang Por Chamnean und der eigentliche Tiger Cave.

In der Mitte des Raumes führen einige Stufen in die kleine Höhle, welche noch eine kleine Kammer beinhaltet. Hier, hinter einem Gitter, befindet sich ein kleiner Schrein mit dem Fußabdruck Buddhas. (Eine Münze auf den Schrein zu werfen, soll Glück bringen.)

Die Höhle ist nicht sehr spektakulär. Aber, wenn man schon einmal da gewesen ist, kann man sie auch gesehen haben.

 

Als wir vor einigen Jahren das erste Mal in diesem Tempel waren, haben wir etwas gespendet und das Geld in eine wahllos rumstehende Spendenbox (wie sie auch in unseren Kirchen stehen) gegeben. Beim hinausgehen wurden wir von den dort betenden Mönchen gebeten näher zu kommen und sie haben uns in einer Zeremonie, bestehend aus Beten und mit Wasser besprenkeln, ein Glücksband umgebunden.

 

Nun bekommt man aber auch hier den Trend der Kommerzialisierung mit.

Wenn man das Gebäude betritt, sitzen im Eingangsbereich schon die Nonnen, welche einen höflich auffordern, seinen Namen in ein Buch zu schreiben. Neben dem Buch steht natürlich die Spendenbox. (Die Spende soll für die neue Pagode sein und der Name der Spender soll verewigt werden.)

Dann bekommt man ein Bändchen, welches Glück bringen soll.

 

Wichtig ist hierbei zu wissen, dass Frauen nie etwas direkt von einem Mönch bekommen dürfen. Alle Dinge, die man gibt oder bekommt, müssen immer erst auf die Erde gelegt werden.

  

   

Aber zwei weitere Teile der Anlage sind sehr schön und nicht so überlaufen.

 

Folgt man dem Hauptweg in Richtung Pagode mit dem goldenen Buddha Guan Im, sieht man links neben der Pagode Stufen.

Wenn man ihnen folgt, kommt man in ein Tal, dem „Khiriwong Valley“ oder auch „Meditation Valley“, mit riesigen zum Teil bis 1000 Jahren alten Bäumen. (Der größte und älteste, der „Big Tree“ ist leider bei einem heftigem Sturm zerborsten.)

Der Regenwald ist recht ursprünglich und man kann dem Naturpfad folgend, den Anblick und die Ruhe genießen. Letztere wird nur hin und wieder von den Lauten einiger Tiere unterbrochen.

Hierher kommen die Mönche zum Meditieren.

 

 

    

 

Man sollte nicht nur diese Ruhe genießen, sondern sich auch die kleinen Höhlen in den Felsen betrachten.

Hier in Nähe der Felsen und neben dem Schrein, welcher sich unter einem Felsvorsprung befindet, leben die Mönche in kleinen Hütten.

    

 

Der zweite Teil und der mit Abstand schönste Teil ist der goldene Buddha, welcher sich auf dem 300m hohem Berg befindet.

Das Panorama und der Tempel sind gigantisch, aber auch ein wohlverdienter Lohn für die Besteigung des Berges.

Ja, Besteigung. Es führen 1237 Stufen zu diesem Teil des Tempels. Und es sind keine Stufen wie die von uns bekannten aus einem Treppenhaus. Sie sind meist schmal und hoch. (Etwas zu trinken mitnehmen!)

 

Hier lässt sich wirklich feststellen, wer lange kein Sport getrieben hat und ich möchte nicht in dem Bautrupp gewesen sein, der die Stufen zum Schrein und den Schrein selbst gebaut hat.

 

Aber, wenn man erst einmal oben angekommen ist, den seichten Wind spürt und den unendlich weiten Blick über die gigantische Natur genießt, relativiert sich die Anstrengung.

Wenn die Sonne sich an der goldenen Statue reflektiert und die Fahnen am weißen Schrein, welcher sich von dem azurblauen Himmel mit den leichten Federwolken abhebt, wehen.

Wird einem bewusst: Es hat sich gelohnt!!!

 

 

   

 

 Pro:

Schönster Tempel in der Provinz.

Nicht weit entfernt – gut als Tagestour planbar.

Viele Highlights.

Bei gutem Wetter ein phantastischer Blick!

 

 Contra:

Kein.

Eventuell: Leichter Beginn der Kommerzialisierung!

Huay Toh Waterfall

Der „Huay Toh“ (auch „Huai To“) Waterfall befindet sich im „Khao Phanom Bencha National Park“, dem einzigen Nationalpark in der Krabi Provinz.

Der Park hat eine Größe von rund 50 km2, erstreckt sich von Mueang, Ao Luek nach Khao Pranom und wurde 1981 gegründet.Die höchste Erhebung ist der Mount Phanom – Bencha mit 1397m über dem Meeresspiegel.2,5

Neben einer ausgeprägten Flora (Palmen, riesigen Bambus…) und Fauna (Schlangen,…) bietet der Nationalpark noch vier Highlights:

 

     1.   dem „Huai To Waterfall”

               Er befindet sich rund 500m entfernt vom Eingang und fällt über 11 Stufen hinab. In manchen Sektionen fällt das Wasser über 70m.

Auf jedem Level befindet sich ein Pool mit kristallklarem Wasser, in welchem man sich abkühlen kann. 

Es ist ein sehr schöner Wasserfall und die Reise lohnt sich auf jeden Fall.

Badesachen nicht vergessen, das angenehm kühle Nass genießen und die Kraft des Wassers spüren!

 

     2.   dem „Huai Sa Khe Waterfall“

Es ist ein relativ kleiner Wasserfall mit drei Leveln, der sich rund 300m vom Eingang entfernt befindet.

 

     3.   „Khao Phueng Cave”

Es existieren fünf Caves, gekennzeichnet durch ihre Stalaktiten und Stalagmiten, welche rund 3000m vom Eingang entfernt sind.

 

     4.   „Khao Phanom – Bencha”

Dauer der Besteigung rund zwei bis drei Tage.

 

Ein Trail bringt den Besucher zu den einzelnen Highlights, wobei der Weg vereinzelt recht rutschig ist.

 

     

 

 

   

Eintritt: 200 Baht

 

 Anreise:

Route 4 von Krabi Richtung Trang. Nach der „Talaat Kao“ Kreuzung erscheint ein Zeichen für „Huay Toh“. (Im Zweifelsfall das Schild mit den thailändischen Schriftzeichen mit der Digitalkamera fotografieren, so war es uns später durch Nachfragen möglich, den spärlich ausgeschilderten Weg zu finden.)

Nach links abbiegen und der Straße für weitere 20km folgen, bis man den Eingang zum Nationalpark erreicht.

(Die Straßen sind zum Teil mit großen Schlaglöchern übersät – Achtung mit dem Moped! Auf dem Weg kann man auch einen Zwischenstop beim „Lang Rong Rian Cave“ und am „Huay Toh Tempel“ einlegen – sie sind schön, aber nicht sehr spektakulär.)

 

 Pro:

Viel Natur mit einer ausgeprägten Flora und Fauna.

Bademöglichkeiten zum Erfrischen.

 

 Contra:

Lange Anreise mit schlechter Ausschilderung (damals).

Crystal Lagoon und Hot Stream Waterfall

„Klong Thom“ ist der südlichste District der Provinz Krabi und grenzt an die Provinz Trang. Da das Gebiet sehr groß und fruchtbar ist, ist der Bezirk durch seine Landwirtschaft sehr reich geworden.

Nur einige Leute nehmen sich die Zeit für einen Stop. Die meisten sehen die Region nur als Orientierungspunkt auf ihrem Weg auf der Straße 4 in den Süden oder in den Norden.

 

Dabei hat „Klong Thom“ auch einiges zu bieten:

Einen der wenigen alten Tieflandwälder Thailands, mit seinen verschiedenen Öko- und Thermalsystemen – das „Khao Phra-Bang Khram Wildlife“ Schutzgebiet.2 

Der  „Hot Stream Waterfall” (oder auch „Hot Springs“) ist ein Teil eines dieses Netzwerkes aus Flüssen und kleinen Bassins, gefüllt mit warmen Quellwasser.

Hierher kommen die Einheimischen zum Baden und das nicht zu unrecht.

Mitten in der Natur kann man seine Seele baumeln lassen und sich erholen. Es ist fast so, als säße man in einem Jacuzzi.

Der Begriff Waterfall ist aber irreführend und die Bezeichnung „Hot Springs“ ist zutreffender.

 

    

 

Wie kommt es, dass das Wasser Badewannentemperatur besitzt?

 

Das Regenwasser, welches durch die porösen Felsen in tiefe vulkanischen Kammern fließt, wird auf 250°C aufgeheizt. Die dabei erzeugte Energie drückt das Wasser durch Spalten zur Erdoberfläche. Während dieser Zeit wird das Wasser abgekühlt, mischt sich mit dem Grundwasser und tritt mit einer Temperatur von 35-40°C aus. (In den letzten 15 Jahren hat sich die Austrittstemperatur schon signifikant abgekühlt.2)

 

Eintritt: 90 Baht

 

Zum „Crystal Pool“ (oder auch „Crystal Lagoon“) führt ab dem Parkplatz ein rund zwei Kilometer langer Wanderweg. Obwohl doch recht lang, ist es nicht schlimm, da der Weg keine Höhenunterschiede überwindet und inmitten eines schönen Waldes verläuft. (Man sollte diese Strecke aber auf jeden Fall in seiner Zeitgestaltung miteinkalkulieren.)

Der Weg wird begleitet von Sumpfgebieten und einem Regenwald mit gigantischen Bambus und uralten Bäumen.

Schilder in Thai und in Englisch geben Informationen über das Frischwasserökosystem.

 

Das Ziel, der „Emerald Pool“ („Sa Morakot“), ist ein bis zwei Meter tief und liegt schön inmitten des Waldes. Seine Größe von einem Durchmesser von rund 25 Metern lädt zum Schwimmen ein.

 

 

 

    

 

Das Wasser besitz eine Temperatur von 30-40°C (je nach Jahreszeit) und ist kristallklar.

Die erstaunliche Farbgebung wird durch einen Mix aus Algen und Bakterien erzeugt, welche aber auch die Steine am Rand sehr glatt gestalten können. Es  schwer zu glauben, dass es sich hier nicht um ein künstlich angelegtes Badeparadies handelt.

Die leicht blau - grüne Wasserfarbe wird durch das reiche Vorkommen an Kalziumkarbonat bestimmt.

Hier ruhig etwas Zeit einplanen und relaxen.

 

Eintritt: 200 Baht

   

Wenn man schon in der Gegend ist, kann man auch noch, zurück auf der Straße 4, einen Abstecher zum „Wat Klong Tom“, einem kleinen Tempel machen.

Hier befindet sich auch ein kleines Museum in dem alte Artefakte, Glaskugeln und Münzen ausgestellt sind, die man in der Nähe des Flusses gefunden hat. (Früher verlief hier eine alte Handelsstraße nach China, um den Piraten Nähe Indonesiens zu auszuweichen.)

Die schönsten Objekte wurden aber leider an Sammler und Museen verkauft.

 

 

     

 

  Anfahrt:  

Entfernung von Ao Nang rund 70 km. 

Von Krabi kommend folgt man der Straße 4 Richtung Trang nach Südosten bis Khong Thom. Dort biegt man links in die Route 4038 und folgt dem Hinweisschild „Hot Springs“ nach Rechts. Dieser Weg führt zum „Hot Spring“ und zum rund 10km entfernten „Crystal Pool“.

 Pro:

Schöne Natur, Relax- und Bademöglichkeiten.

Badesachen nicht vergessen!!!

 

 Contra:

Am Wochenende kommen viele Thais um sich zu erholen, so kann es etwas überlaufener sein.

Eintritt.

Ko Lanta (Lanta Noi; Lanta Yai)

 

Ko Lanta bestehend aus zwei Inseln Ko Lanta Noi und Ko Lanta Yai befindet sich rund 50km südlich von Krabi Town. Sie sind nur über Fähren (Passagierfähren verkehren in den Hauptsaison von Krabi Town, Ao Nang und Ko Phi Phi; Autofähre von Ban Hua Hin) zu erreichen.

 

Nur die größere der beiden Inseln und auch Krabis größte Insel Ko Lanta Yai besitzt eine touristische Infrastruktur.

 

 

 

Hier befinden sich 120 Hotels und Resorts verschiedener Preiskategorien, welche sich an der 27km langen Westküste verteilen.

 

Die von uns im letzten Jahr ausgesuchten Bungalows sind leider ausgebucht gewesen, so dass wir uns für das 

 

Ancient Realm Resort

364 Moo 3, SaladanKo Lanta YaiKrabi

+66 (0) 86 280 2818

www.ancientrealmresort.com

 

am Klong Dao Beach entschieden.

 

     

Die nördlichen Strände Kaw Kwang, Klong Dao und Phra Ae (auch bekannt als Long Beach) sind am besten, wobei der Phra Ae Beach wohl am bekanntesten ist.

Die Strände in dem mittleren Teil der Westküste sind nicht spektakulär und zum Teil steinig, besitzen aber (Klong Tob und Klong Nin) die höchste Konzentration an Bungalows und Bars im „Backpacker“ Style.

Weiter südlich haben die Strände einen mehr naturbelassenen Charakter.

Dafür findet man in der kleinen Stadt im Südwesten der Insel noch seine Ruhe und Abgeschiedenheit.

 

Ganz im Süden befinden sich noch zwei weitere Strände. Sie gehören aber zum National Marine Park und man muss sich bei den Rangern melden, um zu ihnen zu gelangen.

 

Die meisten Urlauber halten sich in der Nähe zur der nördlichen Stadt Ban Saladan auf. Sie ist durch die Fährverbindungen gleichzeitig auch die „Eingangstür“ zur Insel. Dementsprechend findet man hier viele Geschäfte und Restaurants.

 

    

 

Mit Ausnahme von Phra Ae Village, welches sein eigenes Nachtleben hat, bestimmen Beachbars das Nachtleben auf Lanta Yai. Hier ist chillen angesagt.

 

Der einfachste Weg sich auf der Insel fortzubewegen ist mit dem Moped, da nicht wirklich offizielle Transportmöglichkeiten wie Taxis existieren.

Zu beachten gilt es aber hierbei, dass die Straßen zum Teil mit großen und tiefen Löchern übersäht sind.

 

Wenn man sich dazu entscheidet, die Insel mit dem Moped (oder Auto, dann mit der Fähre mitbringen) zu erkunden, hat man die Möglichkeit weitere Attraktionen der Insel zu erkunden.

 

Sehenswert ist auf jeden Fall der „Khao Mai Kaew Cave“.

Um zu ihm zu gelangen, folgt man der Hauptstraße vom Norden kommend bis die HauptStraße sich gabelt. Nun folgt man der nach links führenden Straße nach Lanta Old Town. Nach einigen Kilometern erscheint das Hinweisschild zum Cave, welchem man rechts von der Hauptstraße abbiegend folgt.

Am Ende des Weges befindet sich der Eingangsbereich.

 

    

Der Eintritt beträgt 400Baht pro Person, wobei im Preis der Führer und die Lampen inbegriffen sind. Die Tour dauert rund 1,5 Stunden und ist auf jeden Fall sehenswert, wobei hier festes Schuhwerk und nicht unbedingt die besten Sachen empfohlen sind.

 

Um zu dem Cave zu gelangen, gibt es zwei Möglichkeiten.

Der eine Weg wird zum größtenteils durch den Trampelpfad der Elefententracks bestimmt, der andere Weg folgt einem Flusslauf, mit einigen kleinen Klettereinlagen an den Steinen entlang des Flusses. Beide Wege führen vorbei an Kautschukplantagen und durch dichtere Vegetation, so dass es einen möglich ist, Affen und Vögel zu beobachten.

Für beide Strecken, die mitunter sehr steil werden, benötigt man rund 25 Minuten. Je nach Wetterlage können sie sehr rutschig sein.

Im Cave ist es zum Teil sehr glatt, dunkel (daher die Lampen) und eng. Holzleiter und Balken dienen zum Teil beim Vorankommen.

  

Weiter der Ostküste folgend, kommt man nach „Lanta Old Town“ und „Sea Gypsy Village“ (Sang Ka Ou Village). Beides nicht sehr spektakulär, aber ab und zu lohnt sich ein Stop, um das Panorama zu genießen.

Da die Straßen dem Bergverlauf folgend zum Teil große Höhenunterschiede überwinden, hat man einen wunderbaren Blick auf das Meer.

 

In vielen Guides wird den Touristen sogar abgeraten das „Sea Gypsy Village“ zu besuchen. (Ich hatte die Empfehlung leider erst nach meinem Besuch gelesen.) 

Erstens, da es nicht viel zu sehen gibt und zweitens, da alles privat ist und man die Bewohner stört.

Uns ist es schon beim Besuch des „Sea Gypsy Village“ auf Phuket aufgefallen, dass die dort lebenden Menschen über einen Besuch nicht gerade erfreut sind und diese Einstellung auch nicht gerade verheimlichen – obwohl es einem dort nicht abgeraten wurde. Ich dachte damals, dies wäre nur typisch für dieses Village, da wohl zum Teil Busse mit Touristen vorfahren, welche sich auf Fotosafari befinden.

 

Die erste Handlung einer älteren Dame war es auch, nachdem wir das Dorf auf Ko Lanta Yai verlassen haben, die Straße mit einem dünnen Faden zu „sperren“. Somit haben sie noch einmal eindeutig ihre Haltung zu diesem Sachverhalt dargelegt.

Jetzt, da ich schlauer bin, werde ich ohne Einladung kein „Sea Gypsy Village“ mehr in Thailand besuchen und dies respektieren.

 

 

    

 Anfahrt:  

Entfernung von Ao Nang rund 100 km. 

Von Krabi kommend folgt man der Straße 4 Richtung Trang nach Südosten.

Rund 6 Kilometer nach Klong Thom folgt man dem Hinweisschild nach Hua Hin – Car Ferry und biegt rechts in die 4206 ab. Am Ende der Straße nutzt man die Fähre nach Ko Lanta Noi, dort der Ausschilderung folgend die nächste Fähre nach Ko Lanta Yai.

 Fahrt von Hua Hin nach Khaung Mak Moped 5 Baht; Person 15 Baht.Fahrt von Langsod nach Saladan (Loduyong) Moped 5 Baht; Person 3 Baht. 

Man kann die Tour auch mit dem Besuch der Crystal Lagoon und des Hot Stream Waterfall verbinden.

 

 

    

 

  Pro:

Hier findet man noch die Ruhe.

Gut als Ausgangsstation für Tauchgänge.

 

 Contra:

In der Nebensaison ist viel geschlossen.

Ko Yao

Noch etwas Ruhe genießen?

 

Ich hatte mich über den Kontakt von Stu mit dem Engländer Mike (Mikel) getroffen.

Mike ist der Manager einer kleinen privaten Insel mit einem kleinem beschaulichem Bungalow - Resort. (www.laoliangisland.com)

Dieses wollten wir für einige Tage besuchen.

 

Da die Insel für einen Zwei-Tagestrip doch sehr entfernt liegt, erzählte mir Mike auch noch von einem Bekannten, welcher Bungalows auf Ko Yao Noi betreut.

Ich wollte beide Varianten mit meinen Freunden absprechen und mich wieder mit Mike treffen, der mir bei der Organisation helfen wollte.

 

Wir entschieden uns für Ko Yao auf Grund der kürzeren Anreise und der begrenzten Zeit der Mitreisenden.

  

Die Inselgruppe Ko Yao, welche sich in der Bucht von Phang Nga befindet, setzt sich aus zwei Inseln zusammen.

Ko Yao Yai und die kleinere Schwesterinsel Ko Yao Noi nördlich von Ko Yao Yai, sind noch zwei relativ unentdeckte Flecken in dieser Gegend.

 

    

Auf Ko Yao Noi findet man außer einem kleinem Ort, einigen wenigen Hotels und Restaurants, nur Kautschukplantagen, Palmenhaien und Reisfelder.

Eine Hauptstraße mit einer Länge von rund 22 km führt um die Insel. Wobei der Begriff „Hauptstraße“ sicherlich irreführend ist, im Schnitt fährt man aufgrund der Straßenbedingungen 30-40 km/h.

 

Inzwischen gibt es im Ort, der sich im Südwesten der Insel befindet (nähe dem Sapan Yao Pier), auch eine Bank und zwei Geschäfte, indem es Alkohol gibt.

(Der Laden rechts neben dem Je t´aime Koh Yao Restaurant ist sehr teuer, man sollte eher den Supermarkt einige Meter weiter rechst nutzen.)

Nicht gerade üblich, da die meisten der rund 12.000 Einwohner Muslimen sind.

 

    

Die Insel besitzt mehrere Piers, an denen die Boote, die in das verschiedene Umfeld (Phuket/Bang Rong Pier und Chianwanich Pier; Phang Nga/Tha Dan Pier und Krabi/Thalan Pier) fahren, An- und Ablegen.

 

Die schönsten Strände befinden sich im Osten der Insel, weißer Strand mit den typischen Felseninseln am Horizont.

 

    

Wir nächtigten in den „Namtok Bungalows“ nähe des „Tha Khao Bay“. (350 Baht/Nacht und Bungalow)

Die sechs Bungalows , die um einen kleinen Teich liegen, sind relativ spartanisch, strahlen aber Flair aus und der Slogan „Take it easy – you are family“ ist bezeichnend.

 

Danny, ein rund fünfzig Jahre alter Thai, sorgt dafür, dass man sich wie zu Hause fühlt.

Das wir einige tausend Kilometer von unserem eigentlichem zu Hause, zwei Rostocker trafen, die schon seit etlichen Monaten in Asien unterwegs sind (Grüße an Dörte und Jüte!), war dann auch noch mehr als Zufall.

Jede Menge Hängematten laden zum Relaxen ein und wenn man möchte, zeigt Danny gerne seine Heimat.

Das Hauptgebäude, welches durch seine offene Gestaltung gekennzeichnet ist, bildet den zentralen Anlaufpunkt, hier wird geklönt und gegessen. Und das Essen, man sollte vorher Danny informieren, ist voll lecker.

 

    

 

  Anreise: 

 

 

In Ao Nang in Richtung Nopparat Thara Beach fahren. Auf Höhe des Krabi Resorts rechts in die Straße Richtung Pakasai Resort abbiegen und dem Straßenverlauf folgen. (Achtung: Hier sind zur Geschwindigkeitsdrosselung künstliche Bodenwellen in die Straße integriert! Ihr durchfahrt die Siedlung der Einheimischen.)  An der Kreuzung folgt ihr dem Straßenverlauf und fahrt gerade aus weiter auf der Hauptstraße 4202. Links befindet sich eine Moschee von Ban Klong Heang. Achtung: Ihr kommt von einer Nebenstraße! (Eine andere Option besteht darin, dass ihr von Ao Nang zum „Nopparat Thara Beach“ fahrt und an der Straßeneinmündung rechts auf die Route 4202 biegt.)

Nach einigen Metern seht ihr auf der linken Seite ein Schild „Klong Moung Beach“ „Tubkaek Beach“. Hier biegt ihr links ab und folgt den Straßenverlauf bis zum Ende der Straße, einer Straßeneinmündung.

 

Hier biegt ihr rechts ab und folgt dem Straßenverlauf bis ihr links auf die Route 4034 Richtung Phuket und Phang Nga biegt.

Einige Kilometer dem Straßenverlauf folgen und an der nächsten großen Straßeneinmündung links in Richtung „Ban Khao Thong“ und dann die nächste Kreuzung rechts abbiegen. Der Straße in die kleine Stadt „Nai Sa Village“ folgen.

   

Hinter dem Ortsausgang überquert ihr einer kleinen Brücke, nach dieser den Weg links nach „Ao Thalane“ nutzen.

Diesen Weg bis zum Ende folgend kommt man zum Pier.

Die Straßen werden zum Ende hin sehr schlecht.

 

Fähre fährt 10:00 Uhr, 13:00 Uhr und 17:00 Uhr ab „Ao Thalane“ zum „Tha Khao Pier“. Wenn man sein Moped mitnehmen möchte, beachte man die Gezeiten!

Der Preis für ein Fährfahrt beträgt rund 150 Baht / Person. Wobei die mitgenommenen Mopeds soviel wie eine Person Kosten. Die Fahrzeit beträgt rund 45 Minuten.

 

Ein gechartetes Boot kostet rund 1800 Baht und dauert rund 25 Minuten.

  

    

Pro:

Auf dem Weg nach „Ao Thalane“ sollte man auf jeden Fall Zwischenstopps an der Küstenstraße einlegen. Hier hat man mit das schönste Panorama der Andamanen Inseln.

Auf „Ko Yao Noi“ findet man noch seine Ruhe, obwohl hier auch langsam der Tourismus Einzug hält. 

Catfish Farm, Ban Klong Muang und Tup Kaek Beach

 Tour: 

In Ao Nang in Richtung „Nopparat Thara Beach“ fahren. Auf Höhe des Krabi Resorts rechts in die Straße Richtung Pakasai Resort abbiegen und dem Straßenverlauf folgen. (Achtung: Hier sind zur Geschwindigkeitsdrosselung künstliche Bodenwellen in die Straße integriert!)

 

An der Kreuzung folgt ihr dem Straßenverlauf und fahrt gerade aus weiter auf der Hauptstraße 4202. Achtung: Ihr kommt von einer Nebenstraße!

 

Nach einigen Metern seht ihr auf der linken Seite ein Schild „Klong Moung Beach“ „Tubkaek Beach“. Hier biegt ihr links ab und folgt den Straßenverlauf bis zum Ende der Straße, einer Straßeneinmündung.

Hier biegt ihr links ab und seht gleich auf der linken Seite den kleinen Klong Son Tempel und einige hundert Meter weiter den „Giant Catfish Nature Garden“ (oder auch „Catfish Farm“).

   

Die Catfish Farm befindet sich in einem botanischem Garten. Mit dem Eintritt von 20 Baht bekommt man auch eine kleine Tüte Fischfutter, welche man in den verschiedenen Fischbecken verteilen kann.

Ein Rundweg bringt ein zu den einzelnen Spots.

 

Bevor man den Rundweg beginnt, kommt man zu einer Art offenem Treibhaus, hier findet man oft Skorpione oder Vogelspinnen – mal die Eigentümerin fragen.

 

Besonders imposant ist das erste Becken, dem Hauptweg rechst folgend. Er beinhaltet eine Vielzahl von riesigen Catfishen, die bis aufs Land kommen, um an das Futter zu gelangen.

 

    

Gegenüber befindet sich ein kleines Areal mit Schildkröten. Sie sind, vor allem nach einer längeren Regenperiode, schwer auszumachen, da sie sich komplett im Modder vergraben.

 

Dem Weg folgend, kommt man über eine Hängebrücke (man kann sie auch umgehen) zu einem Bereich mit Alligatoren, welche meist träge rumliegen.

 

Anschließend eröffnet sich eine „Seenlandschaft“ mit verschiedenen Fischarten, welche von schönen Bäumen und Pflanzen umgeben ist.

Auch mal nach unten sehen, hier gibt es viele Mimosen.

 

    

Kurz vor dem Ende des Rundganges gibt es ein kleines Häuschen, bei dem man noch einmal Fischfutter erwerben kann (10 Baht pro Tüte).

   

Folgt man der Straße weiter, kommt man zu einer Kreuzung hier rechts zum „Klong Muang Beach“ (oder auch „Klong Moung Beach“) abbiegen.

(Würde man der Straße zur Princess Residence folgen, endet man vor einem Schlagbaum. Hier bewacht die Armee das Gebiet und man befindet sich in einer Sackgasse.)

 

Man kommt nun durch ein Ort, der aus Hotels und einigen wenigen Restaurants und Geschäften besteht. Kaum etwas ursprüngliches und vom Tourismus geprägt.

Dieser Eindruck wird weiter der Straße folgend verstärkt.

Die Straße folgt dem „Tup Keak Beach“, bestimmt nur noch durch Hotelanlagen und endet in einer Sackgasse, dem ein kleiner Park anschließt. (Was macht man, wenn man in einem dieser Hotels wohnt?)

 

Unser eigentliches Ziel war der Park, zu dem ein Wasserfall und mehrere Aussichtspunkte gehören sollen.

Ein relativ flach anfangender Aufstieg von 3,7 km sind zu bewältigen, um zum Viewpoint zu gelangen. Nach einigen Minuten relativiert sich der anfängliche Eindruck und es wird steiler. Bis zu Punkten, in dem Holzbalken als Stufen umfunktioniert, einem die Erklimmung des Berges erleichtern sollen.

Hier etwas Zeit einplanen.

Einerseits um die Gegend, die Flora und Fauna zu genießen und andererseits, da ihr aufgrund des Gefälles länger als geplant benötigen werdet.

 

    

Von den Aussichtspunkten habt ihr einen wunderbaren Blick über die Gegend, dem Meer mit den vorgelagerten Inseln und den Wäldern.

Der Wasserfall lohnt sich nicht, es ist mehr ein kleiner Rinnsal.

Eine Abkühlung kann man sich dann eher nach dem Abstieg, am Wasserlauf kurz vor Ende/Beginn des Trails, in einem der Pools gönnen.

 

 

  Pro und Contra: 

Falls man Langweile hat, kann man sich die Gegend gerne einmal ansehen. Sonst verbindet man den Besuch der Catfish Farm mit einer Reise nach Tha Pom und hat damit fast alle Highlights abgedeckt.

  

Tha Pom

Der Begin der Tour ähnelt der Anreise zur Catfish Farm.

 

Ihr fahrt zur Hauptstraße 4202 und dort folgt ihr der Nebenstraße Richtung „Klong Moung Beach“ / „Tubkaek Beach“ bis zum Ende, zu der Straßeneinmündung.

 

Hier biegt ihr aber (im Gegensatz zur Anreise zur Catfish Farm) rechts ab und folgt dem Straßenverlauf bis man links auf die Route 4034 Richtung Phuket und Phang Nga biegt.

Einige Kilometer dem Straßenverlauf folgen und an der nächsten großen Straßeneinmündung links in Richtung Ban Khao Thong und dann die nächste Kreuzung rechts abbiegen. Der Straße in die kleine Stadt folgen. Nach hundert Metern kommt auf der rechten Seite ein Hinweis zum „Elephant Trekking“, diesem Zeichen bis zum „Sa Kaew Cave“ folgen.

 

    

Der Cave ist nicht sehr groß und auch nicht so spektakulär, obwohl hier Teile des Filmes „In 80 Tagen um die Welt” aus dem Jahre 2004 gedreht wurden. Hier zählt mehr die Devise, der Weg ist das Ziel und auf dem Weg zu Tha Pom lohnt sich auf jeden Fall ein Stop.

 

In der Nähe befindet sich auch ein Elefantencamp.

 

Zurück an der Hauptstraße in Nai Sa Village folgt man der Hauptstraße Route 4304 nach rechts für rund 13km, um dann an der Straßeneinmündung links abzubiegen. Hier sollte sich ein Schild für „Tha Pom Klong Song Nam“ befinden.

Dieser Straße folgend, kommt man an der liegenden Buddhastatue vorbei.

Dann zweimal links und man kommt direkt auf den Tha Pom Mangroven Wald.

 

Ein kurzer Rundweg auf einer Art Brückensystem und einige Möglichkeiten zum Rasten, geben die Möglichkeit die Schönheit der Natur zu genießen.

Das Wasser ist sehr klar und früher ist es noch möglich gewesen hier zu baden. Mittlerweile ist es verboten, damit die Natur nicht belastet wird.

Kurz vor dem Eingang besteht die Möglichkeit zu Essen oder sich etwas kleines zum Essen mitzunehmen.

 

    

Der Eintritt kostet 50 Baht.

 

 

  Pro:

Man lernt einen noch sehr ursprünglichen Bereich der Provinz Krabi kennen.

Kleine Dörfer und viel Natur bestimmen den Tag.

   

Phang Nga

Die Provinz Phang Nga ist in 8 Kreise (Amphoe) unterteilt, welche sich weiter in 48 Gemeinden (Tambon) und 314 Dörfern (Mubaan) untergliedern.

Die acht Kreise sind Ko Yao, Kapong, Takua Thung, Takua Pa, Khura Buri, Thap Put, Thai Mueang und Mueang Phang Nga.

 

In der Provinz befindet sich der gleichnamige Marine Nationalpark Ao Phang-Nga, mit rund 40 Inseln. (Wie zum Beispiel „Khao Phing Gan“.)

 

Diese Gegend war uns schon durch die Durchfahrten bei der Anreise vom Phuketer Flughafen bekannt. Die markanten, schroffen und dicht bewachsenen Felsformationen gaben uns den Anlass die Gegend näher zu erkunden.

 

    

In der Stadt Phang Nga selbst findet man eher weniger Touristen, sie ist eher geprägt durch die einheimische Bevölkerung.

Daher sind die Unterkünfte wesentlich billiger als jene im Süden, wo sich die von den Urlaubern besuchten Stränden befinden.

Die meisten Besucher haben auch nur Interesse an den vorgelagerten Inseln und wenige machen sich die Mühe das Festland zu erkunden.

 

Falls man mit dem Bus anreist, ist es möglich, mit einem der am Busbahnhof befindlichen Tourunternehmen, die Highlights der Gegend zu erkunden.

(Eine Local Tour kostet 350 Baht / Person.)   

 

     1.   Khuha Sawan Cave

 

Etwa 13 Kilometer westlich der Stadt befindet sich diese Höhle, welche eine Vielzahl verschiedener Buddhafiguren beherbergt.

 

Wie so oft üblich halten, sich in der Nähe des Eingangtores zum Cave eine Menge Makaken auf.

 

Die Anlage selbst setzt sich aus zwei Höhlen zusammen.

Die erste besticht durch ihre Vielzahl an verschiedenen Buddhafiguren und einigen Schreinen.

 

    

Um zu der zweiten Höhle zu kommen, verlässt man die erste im hinteren Bereich über einige Stufen.

Rechts vor der zweiten Höhle befindet sich die Statue eines sitzenden „Weisen“.

Die Höhle selbst ist eher ursprünglich, aber dennoch schön.

Da die Höhlen vereinzelt beleuchtet sind, benötigt man hier keine eigenen Lichtquellen.

  

     2.   Somed Phrasi Nakharin Park

 

Oder auch Suan Somdej Prasri Nakarin Park befindet sich rund drei Kilometer westlich der Stadt.

Er setzt sich aus einigen kleineren Höhlen und Felsformationen und einem Flusslauf zusammen.

Hierher kommen die Einheimischen her, um sich im Kreise ihrer Familien und Freunde nieder zu lassen und gemeinsam zu speisen.

  

    

     3.   Tapan Cave (Heaven and Hell Cave)

 

Von einem kleinen Tempel aus kommt man über den Schlund eines daneben befindlichen Drachens zu einer Grotte.

Vor der Grotte wird wohl die Hölle dargestellt.

Mittels lebensgroße Figuren werden Folterszenarien und anderen makabren Szenarien nachgestellt. Ich möchte hier nicht weiter ins Detail gehen.

Nicht nur, dass die ganzen Darstellungen makaber waren, die ganze Tempelanlage wirkte extrem kitschig.

 

    

 

    

Das einzige Highlight ist hier wirklich die sehr große Grotte mit dem kleinen Schrein.

Wenn man Lust hat, kann man noch den Viewpoint über die vielen Treppen besteigen und die Sicht auf die Bucht genießen.

  

     4.   Sra Nang Manora Forest Park

 

Der Park befindet sich rund vier Kilometer östlich der Stadt und besteht aus einem Wald mit verschiedenen Pflanzenarten, kleinen Wasserfällen sowie verschiedenen Wasserbecken, welche zum Baden einladen.

 

Im Eingangsbereich befindet sich ein kleines Restaurant. Hier kann man sich vor dem Besuch etwas stärken oder man rastet an einen der vielen Sitzrondells im Park.

 

Viele Einheimische verbringen hier ihre Zeit, um ihr mitgebrachtes Essen an den Parkbänken zu verzehren oder im dem Flusslauf mit seinen kleinen Wasserbecken der Wärme zu entrinnen.

 

Ein Weg führt zu den verschiedenen Highlights (kleinen Caves…), die durch Nummern gekennzeichnet sind.

Hier sollte man schon etwas Zeit einplanen.

Um über den zum Teil kleinen Flusslauf zu gelangen, wurden Baumstämme als Brückenkonstruktion gewählt.

Während oder kurz nach einem Regen kann es sehr rutschig werden!

 

  Anreise: 

Busse ab Krabi für rund 40 bis 60 Baht. Dauer ungefähr zwei Stunden.

 

 Pro:

Gute Anlaufstation zum James Bond Island.

Wenig bis gar keine Touristen.

Sehr schöne Landschaft.

 

 Contra:

Längere Anreise.

Phuket

Auf alten Seekarten wird die Insel seit dem 13.Jahrhundert als „Junkceylon“ bezeichnet, wahrscheinlich aus dem malaiischen „Ujong Salan“, welches „Kap Salang“ bedeutet.

 

Die Einheimischen nannten ihre Insel in alten Zeiten „Chalang“, später wird die Insel auch in siamesischen Dokumenten „Thalang“ benannt.

Die Bezeichnung „Phuket“ war früher offensichtlich nur der Name des südlichen Bezirks der Insel.

Erst gegen Ende des 19. Jahrhundert änderte sich de Name der Insel von „Junkceylon“ in den heutigen Namen „Phuket“.4  

 

Zinn und Kautschuk, sowie Handelsverbindungen zu ausländischen Kaufleuten machten die Bewohner der Insel reich. (Die Insel bildete eine der Haupthandlesrouten zwischen Indien und China.)

Zwischen Portugal, Frankreich, den Niederlanden und England gab es Handelsverbindungen.

Andere Besucher waren nicht so freundlich.

Phukets bekanntestes Mahnmal, die Statue der Helden Thao Thepkasattri und Thao Sisunthon (Gallant Ladies´ Monument), welche  die Insulaner vereinten, um im Jahr 1785 burmanesische Eindringlinge zu vertreiben, erinnert daran.

  

Man unterscheidet hier Phuket als Insel, die durch eine Brücke mit dem Festland verbunden ist und Phuket Town, welche meist ebenfalls nur als Phuket bezeichnet wird und das kulturelle und wirtschaftliche Herz des Eilandes bildet.

(Phuket ist die Hauptstadt sowohl der Provinz Phuket, als auch des Bezirks Phuket.4) 

Die Insel Phuket ist Thailands größte Insel, besitzt mit 543km2 die ungefähre Größe von Singapur 6 und ist nur durch eine schmale Wasserstraße vom Festland getrennt.

 

Der Tourismus hat sich an der Westküste und im Südosten etabliert.

Hier liegen die bekannten Traumstrände wie Patong Beach, Kata Beach, Karon Beach und Bangtao.

Da sich dort aber auch die Vielzahl der Urlauber Phukets aufhalten, haben wir diese Teile der Insel gemieden.

(Die Touristenhochburg Patong soll inzwischen der teuerste Ort Thailands sein.)

 

Unerschlossen ist dagegen das Mangrovengebiet im Osten.

  

    

Phuket Town sollte nach unseren Informationen auch sehr überlaufen sein und da wir uns zu einem Zeitpunkt eines speziellen Events – dem Vegetarian Festival - entschieden, diese Gegend zu besuchen, waren wir uns sicher, diesmal den Massentourismus nicht zu entkommen.

 

Die Stadt besteht aus einer Mixtur verschiedener Architekturstile, dem westlichen und orientalischen (chinesisch-indisch) - einem sino-portugisischem Stil.

Diese Architektur kann man vor allem in der Debuk (Tin) Road, Yaowarat Road, Talang Road, Pang Road und Krabi Road finden.7

Dieses charakteristische Stadtbild wird bezeichnet durch zwei Faktoren:

Einerseits gibt es deutliche Hinweise auf die portugiesische Kolonialarchitektur, auch wenn das Land und somit auch die Stadt niemals Kolonialgebiet waren.

Und andererseits bestand die Bevölkerung von jeher zum größten Teil aus Chinesen.4 

Um die Eindrücke in Ruhe aufnehmen zu können und die doch längere Anreise zu rechtfertigen, entschieden wir uns, einige Tage in Phuket Town zu bleiben und von hier die Gegend zu erkunden.

 

    

Das Merlin Hotel Thung Khra Road erschien als guter Ausgangspunkt, vor allem für das Vegetarian Festival.

Wichtig ist bei Check In allerdings, dass man seinen Reisepass dabei hat. Sonst kann es schon sein, dass man kein Zimmer bekommt.

 

Entgegen aller Erwartungen stellten wir bei der Erkundung der Stadt und der Umgebung fest, dass unsere Angst bezüglich des Massentourismus unbegründet gewesen ist.

Wir trafen so gut wie keine Urlauber und konnten so das charakteristische Stadtbild und die Tempel in Ruhe erkunden.

Markant sind hier die Straßenampeln, welche, wie in Mexiko, die Sekunden bis zum Farbwechsel rückwärts zählen.

 

Aber da nicht nur die Stadt einiges zu bieten hat, entschieden wir uns, auch die nähere Umgebung zu erkunden.

   

Bang Pae Wasserfall und „Das Gibbon Rehabilitations Projekt“

  

Das 2.333 Hektar große Areal des Khao Phra Thaeo Nationalpark (auch Khao Phra Thaew) beherbergt fast die Hälfte des gesamten Waldbestandes Phukets und gilt als ein perfektes Beispiel für den tropischen, noch intakten Regenwald.1

Das Gebiet, welches 1980 zum Nationalpark erklärt wurde, befindet sich rund 20 Kilometer nördlich von Phuket Town.

Neben der dichten Vegetation und den zahlreichen Tieren ist der Nationalpark bestimmt durch seine Wasserfälle.

 

In der Nähe des Eingangsbereiches zum Park ist es wie so oft möglich, in einem Restaurant Speisen zu sich zu nehmen.

Aber nicht nur die schönen Wanderungen und ein Bad am Bang Pae Wasserfall bilden den Sinn eines Ausfluges, sondern auch eine Einrichtung von „The Wild Animal Rescue Foundation“ -  die Gibbon Rehabilitations-Station, welche sich in der Nähe des Eingangsbereiches befindet.

  

    

Gibbons sind Menschenaffen, sie leben monogam, kommunizieren laut singend und bewegen sich durch das Astwerk schwingend fort.

Da sie auf den einheimischen und internationalen Markt sehr viel Geld bringen, werden

sie als Haustier oder als Touristenattraktion gehalten. Im letzteren Fall fristen sie ein trauriges Dasein in Bars oder auf der Straße, um gleich einem Magnet den Touristen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Aber in beiden Fällen wird meistens nicht bedacht, dass sie als Jungtiere zwar noch sehr liebensbedürftig und einfach zu halten sind, doch mit sechs bis acht Jahren, wenn sie die Geschlechtsreife erreichen, ihr Territorialverhalten und eine gewissen Aggressivität entwickeln.

Viele Gibbons werden dann getötet, ausgesetzt oder in Käfige oder an Ketten gebunden.

Das Projekt rettet solche Tiere und bereitet sie langsam und schrittweise auf ein Leben ohne Mensch in der freien Natur vor.

Aus diesem Grund sind auch nicht so viele Gibbons in ihren Gehegen zu sehen. (Aber zu hören!)

Je näher die Tiere an einer Auswilderung sind, um so weniger Menschenkontakt haben sie und so weiter sind sie von der Station entfernt.

Eine weitere Aufgabe der Organisation besteht in der Information und Aufklärung, welches sich an die Schulen und die einheimische Bevölkerung richtet.

Da sich das Projekt mittels Spenden und Patenschaften finanziert, sind sie auf interessierte Touristen angewiesen.

  

Südlich von Phuket Town befindet sich die Insel Si Ray.

 

Si Ray Island ist eine kleine Insel im Südosten von Phuket, rund 4km von Phuket Town entfernt.

Da die Insel über eine Brücke mit Phuket verbunden ist, kann man ohne Komplikationen mit dem Fahrzeug auf die Insel gelangen und man merkt kaum, dass es sich um eine Insel handelt.

 

Die Bewohner sind die Seezigeuner, nach denen auch der Ort Sea Gypsy Village benannt wurde.

Dieses Dorf gilt seit Jahren als Touristenattraktion, obwohl es hier nicht viel zu sehen gibt. Dementsprechend reserviert sind die Bewohner.

 

 

    

Das Highlight der Insel ist aber der Wat Ko Si-Re, welcher sich auf einem Berg befindet und von dem man einen wunderbaren Blick auf die Umgebung (Sea Gypsy Village und auf Si Ray Island) hat.

Die Tempelanlage beherbergt eine große liegende Buddha Figur, welcher der aufgehenden Sonnen entgegenschaut.

 

 

    

Das Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden hat auch in Thailand Einzug gehalten. Falls man sich nicht an das ausgeschilderte Verbot hält, muss man auf Phuket seit dem 31. Mai 2008 ein Strafe von 20.000 Baht zahlen.

 

   Anreise:  

Busse ab Krabi für rund 160 Baht. Dauer ungefähr drei Stunden.

 

  Pro und Contra: 

Die Insel Phuket ist sehr überlaufen. Mit etwas Erfahrung kann man diesem Trend aber entrinnen und erkundet ein Gebiet, welches nicht nur zum Vegetarian Festival eine Reise wert ist.

  

Kultur und Feste

Der Theravada-Buddhismus ist Thailands faktische Staatsreligion. Mehr als 94% der Bevölkerung bekennen sich dazu. Andere Religionen, wie 4% Moslems (überwiegend im Süden), 0,6% Christen und rund 0,1% Hindus (meist Inder), genießen staatlichen Schutz. Nur 0,4% bezeichnen sich als religionslos.4

  

Die thailändische Kultur hat eine jahrhundertlange Tradition. Sie ist geprägt vom Buddhismus, der als Quasi-Staatsreligion als verbindendes Element fast aller Thais dient.

Um die Alltagskultur zu verstehen, ist es wichtig den Charakter thailändischer Religiosität zu beachten.

 

Die Achtung vor dem Älteren, aber auch der Respekt vor dem Höhergestellten sind Kennzeichen des gesellschaftlichen Umgangs.

Sie äußern sich unter anderem im Wai, dem traditionellen Gruß der Thais untereinander.

(Dazu werden beide Handinnenflächen aneinandergelegt und in unterschiedlicher Höhe vor das Gesicht oder die Brust gehalten. Dies erfolgt je nach dem sozialen Status der Beteiligten.)4 

In den besseren Hotels kommt es häufig vor, dass die Angestellten die Gäste mit einem Wai begrüßen, wobei in diesem Falle der Wai allenfalls mit einem Lächeln oder einem verbalen Gruß erwidert wird.

Diese neue Sitte wird von einigen Einheimischen und ausländischen Beobachtern als Kommerzialisierung thailändischer Kultur kritisiert.4 

Die Thailänder haben einen tiefen, traditionellen Bezug zur Königlichen Familie. Besucher sollte somit Respekt vor dem König, der Königin und der königlichen Familie zeigen.

 

Auch Mönche, Novizen und Nonnen werden als Vorbilder gesehen und genießen in der Gesellschaft ebenfalls hohen Respekt.

 

Die Bewohner der Provinz Krabi bestehen aus verschiedenen Gemeinden.

Den Muslimen, den Buddhisten, den Chinesen, den Seezigeunern oder auch Chao Lay Gemeinde.2

Die Muslimen bestimmen mit rund 40 Prozent den größten und den Seezigeunern mit nur noch einigen Tausend den geringsten Bevölkerungsanteil.

 

Entsprechend der Kulturen finden, spezifische oder generelle Feste statt:

Vegetarian Festival

oder unter den Chinesen in der Provinz Phuket als Jiachai bekannt.

 

Der Ursprung des Festivals befindet sich auf Phuket, als chinesische Einwanderer in den Zinnerzminen arbeiteten.

Ban Kathu, einer Stadt nordwestlich von Phuket Town, wurde damals von einer Epidemie heimgesucht.

Eine chinesische Theatergruppe, welche in diesem Gebiet verweilte, besann sich des religiösen Ritus kein Fleisch zu essen, um sich vom Teufel zu befreien und baute einen chinesischen Schrein.

Zur Verwunderung erholten sie sich von ihrer Krankheit.

Als Resultat dessen vertrauten sie dieser Praxis und wiederholten sie immer vom ersten bis neunten Tag des neunten Monats des chinesischen Mondkalenders.

 

Die Popularität stieg von Jahr zu Jahr und nun ist dieses neun Tage anhaltende Festival ein fester Bestandteil dieser Gegend.

Es wird von den ansässigen Chinesen, welche sich während dieser Zeit fleischlos ernähren, mit zahlreichen Zeremonien in verschiedenen Tempeln, einer großen Prozession durch die Stadt und einem Feuerwerk am letzten Abend gefeiert.

Die Teilnehmer kleiden sich ganz in weiß. Einige durchstechen ihre Haut mit Nadeln und Schwertern und laufen über glühende Kohlen um die Macht der Götter zu demonstrieren.3 

 

 

    

 

    

 

Entsprechend dem Ursprung wird das Fest auch am größten auf Phuket, speziell in Phuket Town, zelebriert.

Für die Teilnehmer gelten 10 Regeln währende der Zeit des Vegetarian Festivals: 3 
  1. Sauberkeit
  2. Reinigung der Küchenutensilien
  3. Weiße Kleidung während des Festivals
  4. physisch und mental
  5. kein Fleisch
  6. kein Sex
  7. kein Alkohol
  8. Leute, die sich in Trauer befinden, dürfen nicht an dem Fest teilnehmen
  9. schwangere Frauen dürfen nicht an dem Ritual teilnehmen oder zusehen
  10. Frauen dürfen während ihrer Periode nicht an dem Fest teilnehmen
  

Man ist hin und her gerissen, wenn man dieser Prozession beiwohnt.

Einerseits ist man geschockt von den zum Teil „selbstverstümmelnden“ Darbietungen und andererseits ist man von dieser Authentität beeindruckt.

Allzumal es wirklich anders gewesen wäre, wenn Unmengen von Touristen den Darbietungen folgen würden. So waren wir mit der einheimischen Bevölkerung allein unterwegs und durften ein Teil ihrer Kultur kennen lernen.

 

    

 

    

Aber nicht nur die erwähnte Durchstechung der Haut mit Nadeln und Schwertern bestimmen die Prozession.

Am zweiten Tag der Teilnahme am Festival, wurden an lange Ketten befestigte Chinesen-Böller, wie wir sie von Sylvester kennen, in die Menschenmenge gehalten, geworfen oder in mitgetragenen Altären entzündet.

Dementsprechend hoch war der Geräuschpegel und die Qualmwolken.

 

   

 

    

Ein eher ruhiges und besinnliches Fest ist das

 

Loy Krathong

Das Lichterfest, welches in Thailand landesweit am Tag des Vollmondes im zwölften Monat des traditionellen thailändischen Mondkalender (üblicherweise im November) gefeiert wird.4 

 

Loy bedeutet soviel wie fließen, Krathong ist ein kleines Floß, welches aus einem Teil des Strungs der Bananenstaude gefertigt wird.

Das Floß, ein kleines lotusförmiges Gesteck, wird mit Bananenblättern, Blumen, Kerzen und Räucherstäbchen geschmückt.

Das Fest hat vermutlich seinen Ursprung in Indien als ein Hindufest, einer Danksagung an die Gottheit des Ganges.

Später wurde das Fest von den Buddhisten in Thailand übernommen um Buddha zu ehren.

Neben der Verehrung Buddhas (brennende Kerze) haben die schwimmenden Flöße die Bedeutung, unglückliche Schicksale und Begebenheiten, sowie Ärger und Ungemach in der Seele weg zu spülen.

 

   

Das Festival wird oft von einem Schönheitswettbewerb, einer Prozession und einem Feuerwerk begleitet.

 

    

Am schönsten ist es aber, wenn in der Festnacht Hunderte von Heißluftballons den Khom Loi´s in den Himmel steigen und ihn in ein Sternenmeer verwandeln.

 

Ein Khom Loi steigen zu lassen bringt nach alter Überlieferung Glück.

 

Und es scheint wirklich so zu sein.

Beim Anblick der sanft entschwebenden leuchtenden Ballons, vor allem wenn es der eigene ist, fühlt man sich leicht und unbeschwert.

 

Sicherlich wird der ein oder andere einen Khom Loi schon einmal in Deutschland gestartet haben.

Aber glaubt es mir. Es ist etwas anderes, wenn man Nachts am Strand steht, der ganze Himmel mit aufsteigenden Sternen übersät ist und man die Ruhe genießt.

Also lieber nach dem Betrachten des Events am Beach an der Hauptstraße, einen ruhigeren Abschnitt des Strandes aufsuchen, sich mit Freunden im Sand bei einem kühlem Getränk niederlassen und genießen.

    

   

Wildlife

 

Durch das spezielle Klima besitzt Thailand eine ausgeprägte Unter- und Überwasser- Flora und Fauna.

Auch wenn mit dem Rückgang der Wälder leider die Tierwelt immer mehr dezimiert wird und einige Spezies schon ausgestorben sind, bzw. zu den gefährdeten Arten gehören.

 

Vor allem die kleineren Lebewesen, wie Echsen, Frösche, Affen, Vögel und Insekten bestimmen den Alltag.

   

    

    

    

Nicht immer wird man wie bei den bunten Schmetterlingen, den diebischen Makaken, den lauten Fröschen auf die Tierwelt aufmerksam.

Mit etwas Geduld und dem entsprechenden Wissen, ist es aber dennoch leicht, neben der phantastischen Flora auch die Fauna zu erkunden.

  

Reisetipps

 

Das Klima ist tropisch-monsunal, die Temperaturen liegen ganzjährig über 18°C.

Die Jahreszeiten werden nicht wie bei uns über die Temperaturunterschiede bestimmt, sondern über die monatliche Niederschlagsmenge.

Es gibt drei Jahreszeiten:

-         vom November bis Februar führen die vorherrschenden Nord- bis Nordostwinde trockene und kühlere Luft heran

-         in der Vormonsunzeit März bis Mai herrschen die höchsten Temperaturen (oft deutlich über 35°C)

-         von Juni bis September dauert die Regenzeit mit dem Monsun aus Südwest4

 

Wobei zu beachten ist, dass das Wetter sich unbedingt an bestimmte Definitionen hält und wir die Erfahrung gemacht haben, dass man immer mit kurzen kräftigen Schauern rechnen muss.

 

Dementsprechend gestaltet sich die Reisezeit und der Inhalt des Gepäckes.

 

Wir bevorzugten für unsere Reise den Oktober.

In dieser Zeit ist die Gegend noch nicht so überlaufen, die Regenzeit aber im wesentlichen schon vorbei. Außerdem nutzen viele Hoteliers den offiziellen Saisonbeginn, den 1. November, mit einem Preisanstieg.

Ausnahmen bildeten hier die bestimmten Events, die leider für unsere Planung nicht verschoben werden konnten. ;o)

  

Der Himmel ist bewölkt, ein kleines laues Lüftchen weht, es ist angenehm und keiner kommt auf die Idee, sich der Sonnencreme zu bedienen.

Auch wenn man es nicht vermutet, aber es besteht die Gefahr von Sonnenbrand!

Die Sonneneinstrahlung ist sehr kräftig, so, dass man selbst im Schatten oder bei bewölktem Himmel braun, bzw. rot wird.

Richtig lustig wird es bei blauem Himmel und wenn man mit dem Boot unterwegs ist.

Auch sehr gerne genommen, das Schnorcheln ohne T-Shirt. Die Schultern und der Rücken werden sich bedanken!

 

Hin und wieder sieht man es, die oben ohne Bader!

Ob in der Sonne oder im Wasser oben ohne gehört sich nicht. (Dies bezieht sich natürlich auf die Frauen. ;o)) Auch wenn manchmal hübsch anzusehen, ist es, ebenso wie die generelle Freikörperkultur, nicht Teil der Thaikultur und man sollte dieses respektieren.

Thailänder gehen sogar oft mit Hose und T-Shirt bekleidet in das Wasser.

 

Wie bereits schon erwähnt, sollte man immer mit kurzen, kräftigen Schauern rechnen. Aus diesem Grunde sollte man, falls man mit dem Moped reisen möchte, mit einer dünnen Regenjacke und einem wasserdichten Rucksack für die Kamera… ausgerüstet sein.

Eine Sonnenbrille mit Wechselgläsern (UV Schutz und glasklar) hat den Vorteil des Schutzes vor Regentropfen oder (bei einer Nachtfahrt) Insekten in den Augen.

 

Da das Straßennetz zwar gut ausgebaut ist, aber die Beschilderung zum Teil sehr zu wünschen übrig lässt, haben die Landkarte von Thailand und ein GPS-System gute Dienste bewiesen.

Zu beachten ist bei den regionalen „Free Copy Maps“ der Maßstab oft zu wünschen übrig lässt und hier eine schematische Darstellung vermutet wird.

 

Wenn man viel unterwegs ist und auch mal campen möchte, sind Moskitonetz und eine LED Taschenlampe gern gesehene Reisebegleiter.

 

Geld sollte man, je nach Ankunftszeit, erst im Land tauschen.

Mit Euro kann man ohne weiteres an den Wechselstuben Baht erwerben.

Man beachte dabei die Öffnungszeiten.

Sonst kann es schon einmal vorkommen, dass bei einer Ankunft spät Abends die Wechselstuben geschlossen sind und man, da in den Hotels kein Geld getaucht wird, ohne Baht da steht.

Da aber nicht mit Euro bezahlt werden kann, muss man dann schon einmal ohne Essen ins Bett.

 

Kurse 2008 1Euro = 45,49 Baht (Kurs schwankte z.T. auch 1:43,12)

Kurse 2007 1Euro = 49,74 Baht (z.T. 1:48,96)

Kurse 2006 1Euro = 46,19 Baht

Kurse 2005 1Euro = 49,23 Baht

 

Oder man nutzt einen der Geldautomaten um Geld ab zu heben.

Nachwort

Es ist schade, dass man schief angesehen wird, wenn man erzählt, dass man in Thailand gewesen ist oder hin möchte. Und dies aus allen Schichten und Bereichen! (Hier noch einmal speziellen Dank an den Vizepräsidenten einer großen Deutschen Firma.)Wenn man den Mitbürgern mitteilt, dass man nicht allein und sogar mit einer Frau nach Thailand reist, relativiert sich die Meinung oder es erfolgt die Äußerung:„Das ist ja so, als wenn ich mein Bier mit in die Kneipe nehme.“.Warum „muss“ man sich als Mann rechtfertigen, bzw. wird sofort in eine Schublade gesteckt?Ich denke der Anteil der Sextouristen ist nicht repräsentativ und wenn man sich die Größe des Landes ansieht, stellt man fest, dass hiervon nur ein Bruchteil des Landes betroffen ist. Zieht man noch die Gegenden ab, an denen der Massentourismus sein Wesen (oder Unwesen) treibt, bleibt noch genug Areal, welches es zu entdecken gilt.Zum Teil benötigt es nur einen kleinen Schritt abseits der großen Wege und man entdeckt ein wirklich schönes Land mit freundlichen Leuten. 

Deutschland hat uns wieder! :o(

 

Info:

Es handelt sich hier um einen ausführlicheren Bericht. Auch sind sehr oft Preise aufgeführt. Es ist normalerweise nicht meine Art, aber der Beitrag soll auch denjenigen helfen, welche in Zukunft nach Thailand reisen und eine Übersicht benötigen. Da inhaltliche und sachliche Fehler nicht ausgeschlossen sind, erkläre ich, dass alle Angaben ohne Garantie erfolgen und ich keinerlei Verantwortung für inhaltliche und sachliche Fehler übernehme. Die Fotos sind für den Text in ihrer Qualität extrem minimiert. Bei Interesse sind sie auch anders verfügbar.  

 

Literatur: 

1. „Thailands Süden mit Bangkok“ von Reise Know How; 2004

2. Your Krabi – A comprehensive guide to Krabi Province, Thailand“ “; Seema Prabhu; 2006

3. Infoblatt „Phuket Vegetarian Festival” 2006

4. Wikipedia

5. Infoblatt Khao Phanom Bencha and Thanbok Khoani National Park

6. Visitors to Thailand; Vol.16 No.147

7. Visitors to Thailand; Vol.16 No.149